
Wie weiter mit der Parkraumbewirtschaftung
Stellplatz gesucht und gefunden?!
Vor dreieinhalb Jahren, am 01.07.2005, wurde in der Innenstadt von Eberswalde eine neue Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Dem voraus ging die Erkenntnis, dass in einigen Straßen sehr hoher Parkdruck bestehe, der auf das Nebeneinander von gebührenpflichtigen und kostenlosen Stepplpätzen zurückzuführen sei. Während die gebührenpflichtigen Stellplatzanlagen gemieden würden, sei der Druck im umliegenden Straßennetz sehr hoch.
Blicken wir auf diese dreieinhalb Jahre Bewirtschaftung zurück, müssen wir uns nicht verstecken. Das Ergebnis der Analyse lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Parkraumbewirtschaftung war in hohem Maße effektiv. Sie hat ihr Ziel eines stärkeren Ausgleichs hinsichtlich der Nachfrage nach Stellplätzen im öffentlichen Raum und in Sammelanlagen erreicht, ebenso ihr Ziel, den Innenstadt-Einzelhandel und die dortigen Dienstleister für motorisierte Kunden besser zugänglich zu machen. Aber da, wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So gehört zur Analyse auch die nüchterne Erkenntnis, dass ungewollt der individualmonorisierte Quell- und Zielverkehr der Innenstadt zugenommen hat. Unterm Strich jedoch überwiegen eindeutig die positiven Effekte der Parkraumbewirtschaftung.
Dieser Erfolg soll nun in die Bahnhofsvorstadt getragen werden. Nach gründlicher Analyse der bisherigen Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt wurde die Bahnhofsvorstadt hinsichtlich Stellplatzangebot und -nachfrage sowie Kfz-Nutzergruppen und deren Zuordnung zu Erfassungszeiten und -häufigkeiten untersucht. Die ausführliche Analyse und die geplanten Maßnahmen finden Sie hier.
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