
Die Tourist-Information in der Adler-Apotheke bietet einen aktuellen Service zu Kultur und Tourismus der Stadt und der Reiseregion "Barnimer Land":
Von März bis Oktober wird an jedem letzten Sonnabend im Monat eine Führung durch die Eberswalder Altstadt angeboten.
Tourist-Information im
Museum in der Adler-Apotheke
Steinstraße 3
16225 Eberswalde
| 03334/64-520 |
| 03334/64-428 |
|
Sommer (April - Oktober):
Montag bis Freitag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag/Sonntag 10.00 - 14.00 Uhr
Winter (November - März):
Montag, Mittwoch und Freitag 11.00 - 15.30 Uhr
Dienstag und Donnerstag 11.00 - 17.00 Uhr
Samstag/Sonntag 10.00 - 14.00 Uhr
Seit fünf Jahrtausenden sind Menschen verschiedenster Kulturkreise vom Labyrinth und seiner Symbolik fasziniert. Eines der ersten begehbaren Rasenlabyrinthe in Deutschland entstand 1609 auf dem Hausberg in Eberswalde. Die „Wunderkreis“ genannte Anlage diente dem Vergnügen und dem sportlichen Wettstreit der Schuljugend. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Hausberg immer mehr abgetragen und damit verschwand der erste Wunderkreis in Eberswalde.
Genau 400 Jahren nach der Einrichtung des Eberswalder Labyrinths entwarf und gestaltete die Eberswalder Goldschmiedemeisterin Inez Lanowski, angeregt durch das Museum in der Adler-Apotheke, vier einzigartige Schmuckstücke mit dem Wunderkreismotiv.
In der Tourist-Information, Steinstraße 3, werden diese exklusiven Unikate nun als Anhänger oder als Brosche in 925er Sterlingsilber angeboten. Wer also auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist, sollte unbedingt im Museum in der Adler-Apotheke vorbeischauen.
Weitere Informationen zur Geschichte des Eberswalder Wunderkreises können Interessierte hier erhalten. So zeigt die Ausstellung im Museum ein Modell des 1855 eingeweihten zweiten Wunderkreises. Ergänzt wird die Schau durch Schülerarbeiten einer 5. Klasse der Bruno-H.-Bürgel-Schule zum Thema Labyrinth.
Aquarellzeichnungen und Reime: Judy Schmidt
Das Museum in der Adler-Apotheke in Eberswalde
Hallo Kinder, mitten in der Altstadt von Eberswalde könnt ihr unser Museum finden. Vor über 400 Jahren erbaute man das Fachwerkhaus aus Holz und Lehm. Es ist heute sogar eines der bedeutendsten Baudenkmale in unserem Land Brandenburg.
Im Mittelalter stand hier mal ein Ritterhaus, in dem Reisende übernachten konnten. Als ein großer Stadtbrand 1499 auch dieses Haus zerstörte, entstand ein Neues, in dem 1623 die erste Apotheke in unserer Stadt eingerichtet wurde. 1836 nahm am Eckeingang ein vergoldetet Adler seinen Platz ein und seit dem heißt das Gebäude Adler-Apotheke. Mit dem prachtvollen Adler am Haus war die Apotheke für jeden leicht zu finden.
Das Museum ist über 100 Jahre alt und zog 1997 in die alte Adler-Apotheke. Hier könnt ihr spannende Geschichten über Eberswalde, unsere Region, das Haus und die Geheimnisse der Apotheker erfahren. Sie waren als Alchimisten, Pillendreher und Erfinder tätig.
Zu den Glanzstücken in der Ausstellung gehört die Nachbildung des wertvollen Eberswalder Goldschatzes. Fast 2000 Jahre alt sind die vielen alten Schmuckstücke und acht reich verzierte Schalen. Der Goldschatz machte Eberswalde sehr berühmt. Begeistern wird euch ebenso die Ritterrüstung aus dem 16. Jahrhundert. Sie erinnert an eine ehemalige Burg auf dem Hausberg in Eberswalde. Und dann ist da ja auch noch ein unheimliches Bauopfer aus dem mittelalterlichen Eberswalde, die Mumie eines Katers, die auch auf eine alte Bausitte hinweist.
Wollt ihr wissen, wie es vor 750 Jahren in Eberswalde aussah? Und wie die Menschen hier gelebt haben? Dann besucht uns im Museum in der Adler-Apotheke.
Wir freuen uns.
Euer Museumsteam!
(Text zum Museum: Birgit Klitzke)
Das wunderbare Buch ist erhältlich in der Tourist-Information in der Adler-Apotheke und kostest 9,90 €.