
07. Februar | 27. März | 28. März:
Gleich an drei Tagen ist die Puppenbühne der Polizei im Barnim am Tatort Stadtbibliothek.
Frank Preuß, seit vielen Jahren Puppenspieler und Polizist aus Leidenschaft, wird mit seinem Stück „Kasper baut ein Haus“ Präventionsarbeit für Kinder leisten. Verständnis und Toleranz im Miteinander sind das bestimmende Thema des Stückes. Am 07.02. sind dazu Erstklässler aus der Grundschule Finow und der Bruno-H-Bürgel-Schule eingeladen, am 27.03. die Kinder der Kita Sonnenschein.
Für Mittwoch, 28.03.12, besteht noch die Möglichkeit einer 2. Klasse, sich für das Puppenstück „Das habe ich nicht gewollt“ bis Ende Februar in der Stadtbibliothek bei Frau Beier (Tel.: 64-424) anzumelden. Das Stück thematisiert Gewalt und Konfliktlösungen, die von Kindern erst erlernt werden müssen.
30. März, 08:30 Uhr:
Die Gefahr, als jugendlicher User im Internet Opfer von Schikanen und Diffamierungen zu werden, ist rasant gestiegen. Eine repräsentative Studie kam 2011 zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 36 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom Cyber-Mobbing betroffen sind, aber auch 21 % sich vorstellen können, selbst als Täter im Internet aufzutreten.
Gegen diese erschreckenden Tendenzen richtet sich das Jugendbuch von Florian Buschendorff, das der Autor Jugendlichen einer 8. Klasse der Karl-Sellheim-Schule vorstellt und mit ihnen die Problematik erörtert.
Einzelanmeldungen von Jugendlichen für diese Veranstaltung sind noch möglich und mit Frau Beier, Tel. 64-424 zu vereinbaren.
21. November:
Eine Generation nach der Friedlichen Revolution ist es Zeit, die Kinder der 89er die Ereignisse aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel schildern zu lassen.
Einen neuartigen und unabhängigen Zugang zu den Ereignissen um die Friedliche Revolution bietet die Befragung von Menschen, die damals Schulkinder oder Jugendliche waren. Für die 1989 politisch aktiven Eltern war oft gerade der Druck der DDR-Obrigkeit auf die Kinder ein wesentliches Motiv, auf die Straße zu gehen. Gleichzeitig führten die Aktivitäten der Eltern zu einem beträchtlichen Risiko für ihre Kinder. Wie sind sie mit dem politischen Druck in der Schule umgegangen? Haben sie verstanden, weshalb ihre Eltern sich dem Staat entzogen und im Herbst 89 an die Öffentlichkeit gingen?
Wie erlebten sie den Umbruch, die Treffen der Bürgerrechtler in ihren Wohnungen, die Vorbereitungen von Demonstrationen? Was haben sie von den Aktivitäten der Stasi mitbekommen?
Die 25 sehr individuellen Porträts eröffnen eine überraschend neue Perspektive auf die Wendezeit und ihre Vorgeschichte.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Gutenberg-Buchhandlung. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, diesen und weitere Buchtitel der Evangelischen Verlagsanstalt zu kaufen, die auf Wunsch vom Herausgeber signiert wurden.
18. November:
Der Eberswalder Freundeskreis Blinder und Sehbehinderter und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag luden zum Bundesweiten Vorlesetag in die Stadtbibliothek ein.
Zu einem „Gipfeltreffen“ der besonderen Art waren zu Gast Lorenz Schröter, Radio Feature, der in einem Selbstversuch den Kilimanjaro, das höchste Bergmassiv Afrikas, erklomm und diesen mit Tonband akustisch dokumentierte und Axel Vogel, MdL, der aus dem Buch des von Geburt an blinden Kletterers Andy Holzer „Balanceakt: Blind auf die Gipfel der Welt“ las.
09. November:
Die Stadtbibliothek lud zum Endausscheid des Vorlesewettbewerbs der
7. Klassen die zwölf besten Vorleserinnen und Vorleser des Finower Gymnasiums ein. Dabei stellten sie sich der eigens gebildeten Jury, bestehend aus Deutsch-Fachlehrerinnen und Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Mahler und der Bibliothek. Je zwei Lesevorträge waren zu absolvieren, wobei besonders der unbekannte Text eine Herausforderung bedeutete und rezitatorisches Können verlangte.
Folgende Preisträgerinnen wurden am Ende ausgezeichnet:
1. Platz: Josephine Pöge
2. Platz: Lea Kuzelka
3. Platz: Lina-Luise Nagy
Als Anerkennung erhielten die Ausgezeichneten Urkunden und alle Teilnehmer Buchpräsente und Bibliotheksgutscheine.
08. November:
Der Autor und Dolmetscher las und erzählte aus seinem Buch „Ein Diener vieler Herren“. Knapp 80 Besucher lauschten einem der dienstältesten und freiberuflichen Englisch-Dolmetscher, der den Mächtigen der Welt begegnete und ein Füllhorn von Anekdoten zu Erzählen wusste. Mit seinem untypischen Leben eines DDR-Bürgers waren zur Ausübung seines Berufes eine gute Gesundheit, starke Nerven und große Neugierde auf Menschen unverzichtbar.
Zwei Stunden zog Wolfgang Ghantus die Bibliotheksbesucher in seinen Bann. Am Ende signierte der Autor zahlreiche Bücher aus dem Verkauf der Gutenberg-Buchhandlung.
20. Oktober 2011:
Zum 23. Tag der Kinder- und Jugendliteratur im Landkreis Barnim, hat der diesjährige „Eberhard“- Preisträger Hans van Ooyen seine preisgekrönte Geschichte „Der Alte vom Markt“ einem Prämierenpublikum vorgestellt.Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a des Gymnasiums Finow waren die allerersten Zuhörer der Geschichte, die die Macht und Ohnmacht der Zerstörung des natürlichen Lebensraumes des kleinen Fischerjungen Miguel thematisiert. In einem intensiven Gespräch analysierten die Gymnasialschüler Inhalt und Struktur der Kurzgeschichte mit dem Autor, der am Ende viele lobende Worte für die Klasse fand.
Lesen Sie hier die ausführliche Medieninformation des Landkreises Barnim zur Preisvergabe.
19. Oktober 2011:
Am Mittwoch ging es ungewohnt turbulent in der Stadtbibliothek zu. Aus mehreren Schulen der Stadt waren 80 Erstklässler zu Gast, um mit Clown Nanü in seinem Programm „ABC und 1,2,3 – Clown Nanü ist auch dabei“ gemeinsam den Schulstart zu üben.
Mit großer Begeisterung und ausgelassener Stimmung wurde getanzt, gezählt und buchstabiert. Auch die Lehrerinnen mussten zur Freude der Schüler eine Aufgabe lösen. und am Ende waren sich alle ABC-Schützen einig: Schule macht Spaß!.