
In dem 2006 erarbeiteten und als Handlungsorientierung in der Stadt beschlossenen „Integrierten programmübergreifenden Stadtteilentwicklungskonzept für das Brandenburgische Viertel (IPSTEK BV)“ sind für die Fortführung des Programms „Soziale Stadt“ als zentrale Aufwertungsstrategie für den Umbau des Quartiers einzelne Maßnahmen und Projekte vorgeschlagen worden. Dazu gehört das Projekt Nr. 09 „Bedarfsgerechte Verbesserungen von Fußwegeverbindungen“. Zusammen mit den Bürgern sollen vorhandene Wegeverbindungen nach Zustand und Wichtigkeit identifiziert und sortiert, Vorschläge für Veränderungen und Ergänzungen erörtert werden.
Die bisher bereits erfolgten und auch weiterhin vorgesehenen Wohngebäudeabrisse aus Gründen des absehbaren Einwohnerrückgangs haben nicht nur Frei- und Brachflächen entstehen lassen, sondern auch die Bedeutung und Nutzungsintensität der zugeordneten Wegenetze verändert.
Die Bearbeitung erfolgte in mehreren Schritten.
Am 28. Februar 2007 fand als Auftaktveranstaltung eine Begehung statt, an der neben den Planern und Vertretern der Stadtverwaltung und der Quartiersmanagerin auch interessierte Bewohner des Gebietes teilnahmen. Dabei stellte sich heraus, dass für die (vorwiegend älteren Bürger) neben dem schlechten Zustand einzelner Wege und dem Fehlen von Bordsteinabsenkungen insbesondere die Vielzahl von "unordentlichen" Trampelpfaden im Gebiet problematisch sind.
Dabei wurden von den Bewohnern gravierende und besonders typische und häufig auftretende Mängel vorgeführt:
Im „Integriertes Wegenetzkonzept Brandenburgisches Viertel in Eberswalde“ werden die geplanten Einzelmaßnahmen zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Die Abarbeitung der Einzelmaßnahmen erfolgt kontinuierlich unter Einsatz der Bund/ Ländermittel der Förderprogramms „Soziale Stadt“ sowie durch Leistungen des Baubetriebsamtes der Stadt Eberswalde.