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Gedenkstein enthüllt

Zahlreiche Menschen fanden sich am 4. März 2019 auf dem Friedhof in der Messingwerksiedlung ein, um Magnus und Gertrud Landmann zu Gedenken. In Anwesenheit ihres Enkels Neil Landmann, der extra aus England angereist war, wurde ein Gedenkstein enthüllt. Er erinnert an das Schicksal des Ehepaares, welches sich am 4. März 1943 aus Angst vor der Deportation das Leben nahm. "Mit dem Gedenkstein wollen wir einerseits die Landmanns ehren und andererseits auch mahnen, nicht nachzulassen mit unserem Einsatz für Demokratie und gegen das Vergessen", so Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Der jüdische Textilhändler Magnus Landmann und seine christliche Ehefrau Gertrud waren Teil der Finower Gesellschaft. Die Messingwerksiedlung entstand für die Arbeiter des Fabrikanten-Familie Hirsch. Sie ist, ebenso wie Finow, eng verknüpft mit der jüdischen Geschichte von Eberswalde. 1939 hatten die Landmanns ihren einzigen Sohn Axel durch einen Kindertransport nach England vor den Nationalsozialisten retten
können. Sie selbst wurden nach ihrem gemeinsamen Suizid ohne Zeremonie auf dem Friedhof verscharrt. An eben jener Stelle entstand auf Initiative Martin Appels Pfarrer a.D. der Gedenkstein. Unter anderem wurde die Initiative durch die Stadt Eberswalde unterstützt. Mit dem Gedenkstein bekommen die Landsmann nun nicht nur eine würdige
Bestattung, sondern auch einen Platz in der Geschichte Eberswaldes eingeräumt.

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