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Zu Besuch beim Netzwerk für gesunde Kinder

Wie familienfreundlich ist Eberswalde? Dieser Frage geht Bürgermeister Friedhelm Boginski derzeit nach. Am 28. Juni 2018 besuchte er das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord und die Geburtsstation des Werner Forßmann Krankenhauses.
„Das Interesse junger Familien, sich im Berliner Umland anzusiedeln, nimmt zu. Drei Kriterien sind für die Ortswahl ganz entscheidend“, sagt der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski. „Außer der Qualität des Wohnens und die Verkehrsanbindung sind es Kita-Plätze und weitere Angebote für Kinder.“
Ein besonderes Angebot ist das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim-Nord. Es bietet allen Eltern mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren eine kostenlose beratende Begleitung an. Im Büro des Netzwerkes auf dem Gelände des Werner Forßmann Krankenhauses berichteten die Organisatorinnen des Netzwerkes und Netzwerk-Patinnen dem Rathauschef von ihrer Arbeit und aktuellen Erfahrungen. Insgesamt 68 ehrenamtliche Patinnen sind derzeit für das Netzwerk tätig. Sie besuchen Familien,  unterstützen sie in Fragen der gesunden Entwicklung des Kindes, laden zu Elternkurse und zum Austausch ein. Beliebt sind beispielsweise Anleitungen zur Babymassage oder zur Tragetechnik im Tuch und andere praktische Tipps, aber auch Informationen zu weiterführenden Hilfen nach jeweiligem Bedarf.  240 teilnehmende Familien nutzen gegenwärtig das Angebot.
„Es richtet sich grundsätzlich an alle Familien“, betonte Dr. Dieter Hüseman, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses, die zugleich Trägerin des Netzwerkes ist. „Natürlich gibt es Eltern mit mehr oder weniger Unterstützungsbedarf. Doch völlig unabhängig davon profitieren alle, die am Netzwerk teilnehmen. Allein die Begegnung untereinander geht bei den Treffen von Netzwerkfamilien weit über die üblichen Spielplatzgespräche hinaus. Zugleich gibt es messbare Wirkungen der Netzwerkarbeit. So ergaben Analysen von Schuleignungsuntersuchungen des Landesgesundheitsamtes, dass die Kinder von im Netzwerk geschulten Eltern beispielsweise in der Sprachentwicklung im Durchschnitt sehr gut entwickelt waren und auch einen guten Impfstatus hatten“, so Hüsemann.
Die Visite des Bürgermeisters schloss auch die Kreißsäle, die Frühgeborenenstation und das Stillcafé des Krankenhauses ein. Erfreulicherweise werden in Eberswalde schon seit mehreren Jahren konstant hohe und wachsende Geburtenzahlen verzeichnet. „Wir nutzen die Möglichkeit, die Mütter direkt auf der Wochenstation persönlich über das Netzwerkangebot zu informieren“, berichtete Netzwerkkoordinatorin Katrin Kaplick. Etwa ein Drittel der Eltern macht von der Möglichkeit Gebrauch.
„Zwar ist das Internet heute voller Informationen, doch besteht immer noch ein  bedeutsamer Unterschied darin, wenn man jemanden mit Facherfahrung persönlich fragen und mit anderen dabei ins Gespräch kommen kann“, sagte Kinderkrankenschwester Susanne Potoscár, die das Stillcafé leitet.
"Wir können wirklich mit Stolz auf die Angebote zur Geburt und zur gesunden Entwicklung von Kindern in unserer Stadt und der Region verweisen", sagte Bürgermeister Friedhelm Boginski und sicherte allen Beteiligten seine volle Unterstützung zu. "Insbesondere danke ich den vielen Patinnen, die sich ehrenamtlich engagieren."
Wer Interesse hat, sich an der Patenarbeit im Netzwerk zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Telefonisch sind die Ansprechpartnerinnen unter Nummer 03334/691826 zu erreichen. Am 1. September 2018 wird das Netzwerk in Eberswalde sein jährliches Kinderfest veranstalten. Auch in diesem Rahmen kann man mit den Organisatorinnen ins Gespräch kommen.

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