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4. Fachkonferenz „FahrRad“ in Eberswalde

Radwege sind eine wichtige Voraussetzung, aber was kann darüber hinaus getan werden, um den Umstieg vom Auto auf das Rad zu erleichtern? Dieser Frage sind  Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Expertinnen und Experten auf der vierten Fachkonferenz „FahrRad“ am 6. Juni 2018 in Eberswalde nachgegangen.
Eingeladen hatten das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Brandenburg und die Stadt Eberswalde. Die Konferenz ist gleichzeitig der Auftakt zur Umsetzung der ersten Radverkehrsstrategie des Landes. Ministerin Kathrin Schneider: „Wir wollen den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich erhöhen. Dies tun wir auf Grundlage unserer Radverkehrsstrategie, mit der wir jetzt in die Umsetzung gehen. Zu den wichtigen Zielen gehören beispielsweise der Bau von neuen Radwegen und Verbesserungen für die  kombinierte Nutzung von Bahn und Rad. Wichtig ist aber auch, den Spaß und die Begeisterung für das Fahren mit dem Rad zu wecken und zu fördern. Dafür suchen wir auf der Konferenz nach Anregungen und Ideen.
Stephan Loge, Landrat Kreis Dahme-Spreewald, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft  Fahrradfreundliche Kommunen Brandenburg: „Wir sind sicher, dass mithilfe unseres gut aufgestellten Netzwerkes aus Städten und Landkreisen das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Fortbewegungs- und Transportmittel in Brandenburg weiter gestärkt wird. Neben mehr Sicherheit im Radverkehr steht die Gewinnung weiterer Mitglieder im Vordergrund unserer Arbeit.“
Anne Fellner, Baudezernentin und stellvertretende Bürgermeisterin der Eberswalde: „„Mobilität ist in unserer Zeit zu einem wichtigen Grundbedürfnis des Menschen geworden. Wir als Kommune haben dafür zu sorgen, dass Jeder, unabhängig von der Wahl seiner Verkehrsmittel, diesem Grundbedürfnis nachkommen kann. Es ist aber genauso unsere Pflicht, uns für eine intakte Umwelt einzusetzen, diese zu schützen und zu bewahren. Um mehr Menschen vom Auto auf das Rad zu bewegen, müssen neben einer gut funktionierenden Infrastruktur, ausreichend gute Anreize dafür sorgen, Verhaltensänderungen herbeizuführen. Dies ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen, und ich hoffe dass wir auf dieser Fachkonferenz zu einem intensiven Austausch kommen.“
43 Kilometer Bundes- und Landesstraße führen durch Eberswalde, daran entlang befinden sich in der Regel Radwege, die wir nur in guter Absprache mit dem landesbetrieb Straßenwesen sanieren, ausbauen und verbessern können, sagte der Bürgermeister Friedhelm Boginski in seinen Begrüßungsworten. Für die Zukunft kann er sich Eberswalde als eine Klima- bzw. Fahrradstadt vorstellen.
Im Rahmen der Konferenz wurden auch die neuen Plakate präsentiert, mit denen die die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Brandenburg über die Sicherheitsbedürfnisse der Radfahrer informiert.

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