„Mobilität & Verkehr oder Mobilität vs. Verkehr?“

Noch vor einigen Jahren hätte niemand den Begriff Mobilität mit Verkehr in Verbindung gebracht. Heute jedoch werden beide Begriffe synonymhaft angewendet. Beide Begriffe transportieren jedoch viele unterschiedliche Bedeutungen.

Der Mobilitätsbegriff geht sowohl auf die franz. Militärsprache des 18. Jahrhunderts (= beweglich, marschbereit) als auch auf das lat. Wort „mobilitas“ (Beweglichkeit, Schnelligkeit) zurück. Der Begriff Mobilität ist sehr facettenreich und immer von dem jeweilig gewünschten Untersuchungsmerkmal abhängig. Mobilität wird individuell in Kombination mit Selbstbestimmung, -verwirklichung und persönlicher Freiheit genannt.

Mobilität ist ausschließlich personenbezogen und beschreibt das Potential bzw. eine realisierte Ortsveränderung von Individuen. Die wesentliche Kenngröße ist die Mobilitätsrate (außerhäusige Wege je Person und Tag). Die von einer Person an einem Tag zurückgelegte Strecke wird als Mobilitätsbudget bezeichnet. Die in diesem Zusammenhang benötigte Zeit (Zeitaufwand) wird Mobilitätsbudget genannt.

Verkehr umfasst die Bewegung zwischen Standorten von Personen (Personenverkehr), Gütern (Güterverkehr) und Nachrichten (Nachrichtenverkehr, Kommunikation), mit dem Ziel der Raumüberwindung. Verkehr findet im Allgemeinen auf gesonderten Verkehrswegen sowie mit bestimmten Verkehrsmitteln statt (wobei der Nachrichtenverkehr eine Sonderstellung einnimmt). Zudem kann der Verkehr verschiedene Kategorien, wie beispielsweise nach der Beförderungsart (Massen- oder Individualverkehr), nach der Entfernung (Nah- und Fernverkehr), nach der Funktion (Pendelverkehr, Naherholungs- oder Urlaubsverkehr) oder nach Verkehrsträgern (Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und Schifffahrt), zugeordnet werden.

Verkehr ist territorial- und infrastrukturell bezogen und beschreibt eindeutig bestimmbar und damit fest definierte Ortsveränderungen von Personen oder Gütern. Mit Hilfe des Verkehrsaufkommens (personenbezogenen Wege je Zeiteinheit in einem definierten Gebiet), der Verkehrsleistung (Personenkilometer je Zeiteinheit in einem definierten Gebiet) und der Fahrleistung (Fahrzeugkilometer je Zeiteinheit in einem definierten Gebiet) lässt sich der Verehr operationalisieren.

Da die Bedürfnisseite der Mobilität und die entsprechende Umsetzungsseite dem Verkehr zugeordnet werden können, wird deutlich, dass die beiden Begrifflichkeiten (Mobilität und Verkehr) sich nur schwer voneinander trennen lassen. Die Umsetzung dieser Bedürfnisse, als direkte verkehrliche Ortsveränderungen (Entfernung, benutzte Verkehrsmittel) wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst.

Mobilität und Verkehr können sowohl durch die individuellen Verkehrsmittelwahl als insbesondere auch durch eine integrierte Verkehrsentwicklungsplanung nachhaltig beeinflussen werden. Nur so können (unter anderem) die individuellen Mobilitätsbedürfnisse und auftretenden Verkehrsströme stadtverträglich gestaltet werden.

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