Stadtentwicklungsplanung

Die Stadtentwicklungsplanung steuert und koordiniert die räumliche, wirtschaftliche und soziale Gesamtentwicklung der Stadt.

Sie ist ein in ständiger Fortschreibung und Rückkoppelung befindlicher Prozess und verlangt eine interdisziplinäre, integrierte und zukunftsgerichtete Herangehensweise.

Die Stadtentwicklung steht durch gesellschaftliche Tendenzen und Rahmenbedingungen, wie dem demographischen Wandel, die Globalisierung, die Verankerung der Nachhaltigkeit und des Klimascutzes auf lokaler Ebene, neuer Beteiligungsstrukturen und finanzieller Probleme der öffentlichen Hand vor neuen Herausforderungen.

2007 hat die Stadt Eberswalde in einem breit angelegten Planungs- und Beteiligungsprozess die strategische und integrierte Grundlage der künftigen Stadtentwicklung neu definiert.

Das integrierte Stadtentwicklungskonzept bildet die Basis für den weiter anstehenden Stadtumbau und -gestaltungsprozess. Im März 2008 hat die Stadtverordnetenversammlung das integrierte Stadtentwicklungskonzept „Strategie Eberswalde 2020“ beschlossen.

Die kontinuierliche Beobachtung von Stadtentwicklungsprozessen erfordert auch Anpassungen und Fortschreibungen von Stadtentwicklungsstrategien. Im Jahr 2014 wurde mit dem Planungshorizont 2030 die neue Stadtentwicklungssstrategie durch die Stvv beschlossen.

Das Stadtentwicklungskonzept stellt Leitbilder, Strategien und Schlüsselmaßnahmen für unterschiedliche Themenfelder wie z.B. Wohnen, Arbeiten, Soziale Infrastruktur, Verkehr und Wirtschaftsentwicklung dar und bietet somit für die längerfristige Entwicklung der Stadt die Möglichkeit, absehbaren negativen Trends entgegenzusteuern und gleichzeitig Potenziale nachhaltig zu fördern.

Neben der gesamtstädtischen und längerfristigen Konzipierung von Stadtentwicklung, erfolgen auch planerische Betrachtungen auf teilräumlicher Ebene sowie innerhalb von Fachplanungen. Dazu gehören beispielsweise Stadtteilentwicklungskonzepte für Finow und das Brandenburgische Viertel, die integrierte Verkehrsentwicklungsplanung oder das Einzelhandels- und Zentrenkonzept.

Stadtplanungsinstrumente, wie der Flächennutzungsplan und die Bebauungspläne bilden die Basis einer städtebaulich geordneten Umsetzung der zuvor entwickelten Handlungsstrategien.

Für die lösungsorientierte Behebung städtebaulicher, funktionaler und sozialer Missstände, wovon Eberswalde auch 20 Jahre nach der Wende noch nicht frei ist, können maßgeblich die Programme der Städtebauförderung zielgenau angewendet werden.

Die Innenstadt und die Zentren zu stärken, Wohnungsüberhänge zu reduziert, infrastrukturelle Verbesserungen zu erreichen, die von Schrumpfungsprozessen betroffenen Bereiche aufzuwerten, bürgerschaftliches Engagement zu stärken und Netzwerke zu fördern sind einige der wichtigen Handlungsfeldern der Stadterneuerungsprogramme, wie sie auch in Eberswalde genutzt werden.

Klimaschutz, Generationengerechtigkeit, Barrierefreiheit und demografischer Wandel sind aktuelle Themen, die, wenn sie heute betrachtet und bei allen Planungen berücksichtigt werden, die Stadt in all ihren Funktionen positiv beeinflusst haben und damit für nachhaltigen Bestand sorgen.

Eigeninitiative und bürgerschaftliches Engagement sowie Vernetzung von Aktivitäten haben in der Stadt Eberswalde zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Identifikation mit und die Lebensqualität in der Stadt Eberswalde kann man nicht verordnen - man kann sie nur selber gestalten.

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, sich in die Planungs- und Umsetzungsprozesse einzubringen und sich darüber zu informieren.

Sommerferienkalender 2018

IM GARTEN 17. - 19. August 2018

Lebenswertes Eberswalde im Film

Eberswalder Bürgerbudget

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