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Kooperation für ein nachhaltiges Fördermittelmanagement

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung, die Stadt Eberswalde und die Stiftung Waldwelten haben ihre Kooperation weiter vertieft. Nachdem die Stadtverordneten von Eberswalde im Mai grünes Licht gegeben haben, konnte am 19. Juni 2018 eine Kooperation aller drei Institutionen zur nachhaltigen Entwicklung des Fördermittelmanagements der Stiftung WaldWelten abgeschlossen werden.
Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, Hochschulpräsident Prof. Wilhelm-Günther Vahrson, Prof. Dr. Harald Schill und Dr. Bernhard Götze vom Forstbotanischen Garten und zugleich Stiftungsvorstände unterzeichneten am 19. Juni 2018 die entsprechenden Papiere. Bürgermeister Friedhelm Boginski führte hierzu an, dass die im Jahr 2010 gemeinsam mit der Stadt und der Hochschule gegründete gemeinnützige Stiftung WaldWelten ein gutes Beispiel für eine funktionierende Zusammenarbeit sei, die sich unter anderem der Klimaforschung und Umweltbildung verschrieben habe. „Traditionell war und ist der Hochschulstandort Eberswalde eng mit den Forstwissenschaften verbunden und diese Kompetenz ist somit auch ein wertvoller Faktor für die Stadt“, so Friedhelm Boginski.
Der Präsident der Stiftung WaldWelten, Prof. Dr. Harald Schill, dankte der Stadt und den politischen Vertretern ausdrücklich für die Unterstützung. Weiter führte er an, dass die Stiftung in den acht Jahren ihres Bestehens insgesamt bereits 2,3 Mio. Euro an Drittmitteln einwerben konnte, dies aber ein zeitaufwendiger und bürokratischer Prozess sei und es genau dafür es eines nachhaltigen und professionellen Managements bedarf. Dies werde der Stiftung nun durch die Kooperationsvereinbarung ermöglicht.
Die abgeschlossene Kooperationsvereinbarung regelt das Verhältnis der Kooperationspartnerinnen - Stadt, Hochschule und Stiftung - im gemeinsamen Projekt „Nachhaltige Entwicklung des Fördermittelmanagements der Stiftung“. Dabei soll dieses gemeinsame Projekt vorrangig die anteilige Finanzierung einer Projektmitarbeiterin bzw. eines Projektmitarbeiters ermöglichen. Dazu stellen Stadt und Hochschule jährlich gemeinsam einen Festbetrag in Höhe von 16.000 Euro zur Verfügung, wovon 8.000 Euro auf die Stadt entfallen. Die Kooperationsvereinbarung hat zunächst eine Laufzeit bis zum Jahr 2023, mit einer unter Gremienvorbehalt stehenden Verlängerungsoption bis 2026 bzw. 2028.  „Wir brauchen eine verlässliche Stiftungsstruktur, um Fördermittel zu akquirieren. Bisher waren wir aber immer damit beschäftigt, die Personalstellen über Drittmittel abzusichern. Das war immer ein sehr bürokratischer und zeitaufwendiger Prozess. Wir erhoffen uns mit der weiteren Kooperation Kontinuität“, so Prof. Harald Schill.
Durch die Stiftungsarbeit hat sich unter anderem der Forstbotanische Garten in einen beliebten Veranstaltungsort verwandelt, wo Umweltbildung, Wissensvermittlung und Kulturgenuss aufeinander treffen. Für die Zukunft sind hier weitere neue Projekte zur Umweltbildung geplant sowie Forschungen zum Klimawandel, speziell zur Reaktion der Bäume auf Trockenstress. 

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