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Anker im Raum – die Städte im 2. Ring verbinden ländlichen Raum und urbanes Leben

Die Mitgliederversammlung des Städtekranzes Berlin-Brandenburg erörterte mit Ministerin Schneider aktuelle Aufgaben und Zukunftsthemen für die Städte im 2. Ring der Hauptstadtregion.
Am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, diskutierten in Eberswalde die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Städtekranzes mit der Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider Fragen zu Landesplanung, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnen. Ein Schwerpunkt waren Fragen des Zuzugs und der Strukturentwicklung der Städte des 2. Rings in der Hauptstadtregion. Aus Sicht der Mitglieder des Städtekranzes ist die gemeinsame Landesplanung von Berlin und Brandenburg die Grundlage für eine Stabilisierung des ländlichen Raums. Für den gastgebenden Bürgermeister Friedhelm Boginski sind die Städte entlang der Verkehrsachsen der Anker im Raum, der es mit Investitionen in die Verkehrsanbindung und die Infrastruktur ermöglicht, die Impulse aus der Hauptstadtentwicklung zu nutzen. Einig mit dem turnusmäßig scheidenden Städtekranz-Vorsitzenden Bürgermeister Jens-Peter Golde aus Neuruppin vertrat er die Position, dass die Diskussion um „gleichwertige Lebensverhältnisse“ und abgehängte Regionen nicht zur Polarisierung führen darf. „Wir stellen als Städte auch für die Bevölkerung der ländlichen Räume wichtige Infrastrukturen zur Verfügung. Wir müssen gemeinsam mit unseren Regionen auch die Chancen der Mobilitätswende und Digitalisierung nutzen, um Stadt und Land besser zusammenzudenken. Hier erwarten wir auch von einer künftigen Landesregierung noch mehr Unterstützung, z. B. durch einfache Förderinitiativen und Programme für Stadt Regionen“.
Der Städtekranz erörterte zudem die Chancen auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München mit der Wirtschaftsförderung des Landes (WFBB) die Städte des 2. Ringes bekannter zu machen. Die Diskussion verdeutlichte aber auch, dass eine kontinuierliche Arbeit notwendig ist, um die Position der Städte des 2. Rings zu erhalten und auszubauen. „Selbstverständlich möchten wir unsere aktuellen Zuwanderungsgewinne halten, der Entlastungsfunktion für die Hauptstadt  und unseren Ansprüchen an eine zukunftsfähige Stadt gerecht werden. Zwei Handlungsfelder sind uns dabei besonders wichtig: bezahlbarer Wohnraum, der unterschiedliche Ansprüche bedient und bedarfsgerechter Ausbau von Schulen und Kitas. Die Städte benötigen auch weiterhin finanzielle Unterstützung z. B. aus der Städtebauförderung“, so die neue Vorsitzende des Städtekranzes, Bürgermeisterin Herzog-von der Heide aus Luckenwalde. Deshalb muss auch bei der durch den Bund beabsichtigten Weiterentwicklung der Städtebauförderung ab 2020 weiterhin eine verlässliche Finanzausstattung für die hier noch besonders zu berücksichtigen wirtschaftsstrukturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den „Ostländern“  berücksichtigt werden. Die sieben Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Jüterbog, Luckenwalde und Neuruppin sind seit 1995 aktiv in der Arbeitsgemeinschaft organisiert. Sie entwickeln gemeinsam Ideen und Strategien für aktuelle Herausforderungen für die Städte im 2. Ring um Berlin, widmen sich den Zukunftsthemen und geben ihre Erfahrungen und Anregungen unmittelbar an das Land weiter.

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