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Sommerfelde startet erste Kinderfeuerwehr in Eberswalde

Sommerfelde hat nach 13 Jahren wieder eine Jugendfeuerwehr. Gemeinsam mit Bürgermeister Friedhelm Boginski, Stadtbranddirektor Nikolaus Meier und Stadtjugendwartin Annegret Grundmann gründeten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sommerfelde am Freitag, dem 18. Oktober 2019, eine Feuerwehr für den Nachwuchs in der aktiven Wehr.

Doch Sommerfeldes neue Jugendwartin Christin Hering macht gleich deutlich: „Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wir starten mit einer Kinderfeuerwehr, also mit Kindern zwischen sechs und zehn Jahren. Bis sie mit 16 in die aktive Wehr übertreten können, kann so viel passieren. Vor allem die Interessen werden sich ändern. Da müssen wir unser Bestes geben, dass die Feuerwehr immer dazu gehört.“

Die Kinderfeuerwehr ist für die Eberswalder Wehren ein ganz neues Konzept. Im Normalfall startet der Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr – mit Feuerwehrtechnik und -ausbildung. Das geht in Eberswalde und Finow schon ab einem Alter von acht Jahren. Beide Jugendwehren sind sehr gut besucht.

„Wir als Stadt freuen uns sehr über die Initiative und das neue Projekt und unterstützen dieses gern. Hier lernen die Kinder fürs Leben. Ob es das Erkennen oder der Umgang mit Gefahren ist oder die Vermittlung von Werten wir Gemeinschaft und Teamgeist sowie Verantwortung“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski.

In der Kinderfeuerwehr, welche Bestandteil der neu gegründeten Jugendfeuerwehr ist, lernen die „Löschzwerge“ die Arbeit der Feuerwehr spielerisch kennen, lernen aber auch ganz viel für den eigenen Alltag. „Wir wollen den Kindern auch helfen, Gefahrensituationen im Alltag besser zu erkennen, sie zu meistern und damit Unfallrisiken zu senken. Wir wollen sie stärken, damit sie sich in ihrer Umgebung sicher und angstfrei bewegen. Damit sie ihre Umgebung kennenlernen und Stück für Stück das Bedürfnis verspüren, sie zu schützen und etwas für ihr Umfeld zu tun. Mit den eigenen Händen ausprobieren und erforschen, steht ganz oben auf der Liste, genauso wie Bewegung“, erklärt Christin Hering.

Die Jugendfeuerwehr, die es bis 2006 in Sommerfelde gab, hatte damals acht von zehn jungen Leuten in den aktiven Dienst übernommen. Auch zwei der aktuellen Betreuer stammen aus der damaligen Jugendfeuerwehr. Warum es in Sommerfelde so viele Kameraden bis in den aktiven Dienst geschafft hatten, lässt sich kaum sagen. „Es macht uns aber Hoffnung, dass wir unseren Nachwuchs vielleicht ein weiteres Mal über diesen Weg gewinnen können“, sagt Wehrleiter Axel Gora.

Ab dem 1. November 2019 beginnen zehn Kinder mit den Gruppenstunden im Zwei-Wochen-Rhythmus. Fünf weitere Kinder stehen schon in den Startlöchern. Sie haben das Mindestalter von sechs Jahren noch nicht erreicht und stoßen deshalb erst im nächsten Jahr zur Gruppe. „Dann sind wir mit 15 Kindern gut ausgelastet“, sagt Jugendwartin Christin Hering, die sich über die Unterstützung von vier weiteren Kameraden freuen kann. Angesichts der nur 16 aktiven Kameraden in Sommerfelde ist das eine beträchtliche Zahl und lange nicht selbstverständlich.

Fragen zur Kinderfeuerwehr beantwortet Christin Hering gern unter christin_hering@web.de. Auch Anmeldungen für die Warteliste sind darüber möglich.

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