Aktuelles

Ortstermin - Bürgerdialog zum Thema Kopfbaumschnitt

Am Mittwoch, dem 13. November 2019, trafen sich auf Einladung der Baudezernentin Anne Fellner Fachleute der Verwaltung, des Baumpflegeforums, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und Stadtverordnete mehrerer Fraktionen sowie Bürger, um das weitere Vorgehen im Umgang mit den Kopfbäumen in der Franz-Brüning-Straße, Bahnhofstraße und Kastanienallee abzustimmen. Baudezernentin Frau Anne Fellner und Frau Christin Zierach vom Tiefbauamt erläuterten zu Beginn kurz die Geschichte des Baumbestands. Frau Anne Fellner: „Als Stadt müssen wir die Verkehrssicherheit herstellen und gewährleisten – dazu ist der Kopfbaumschnitt bei diesem Bestand die einzige Möglichkeit, da die Bäume bereits vor über 40 Jahren einen Kopfschnitt erhalten haben. Natürlich gibt es dazu viele Meinungen, wie so ein Beschnitt durchgeführt werden muss. Deshalb haben wir hier die Fachleute eingeladen, um zu einer gemeinsam getragenen Vorgehensweise zu kommen.“ Laut Dr. Bernhard Götz, Leiter des Forstbotanischen Gartens, vertragen die Linden in der Franz-Brüning-Straße den Schnitt gut und sind dafür geeignet, entsprechend gepflegt zu werden. Vor Ort stand ein Hubsteiger zur Verfügung, um den Fachleuten die Begutachtung der Kronen zu ermöglichen. Deutlich sichtbar waren die sich aneinander reibenden Triebe in den ungeschnittenen Kronen. Da diese Triebe durch Wind abbrechen können und Menschen bzw. Fahrzeuge schädigen könnten, so waren sich die Fachleute einig, ist der Schnitt die notwendige und richtige Maßnahme. Im Detail wurden dann mögliche Varianten zu Zeiträumen unter Berücksichtigung der Insektenfreundlichkeit und der Beschattung diskutiert. Am Ende stand die Einigung auf einen vierjährigen Schnittrhythmus für die Linden im Stadtteil. In der Kastanienallee beurteilten die Fachleute die Situation anders. Einigkeit herrschte darüber, dass die Kastanie generell als Pflanze für den Kopfbaumschnitt ungeeignet ist. Zwar erholt sich der Bestand in der Kastanienallee scheinbar gut, das Lebensende der Bäume ist jedoch erkennbar. Die Einigung lag darin, die Bäume bis zu ihrem Ende zu erhalten und in der Folge zu ersetzen. Dr. Götz schlug vor, dem Namen der Straße gerecht zu werden und trotz des ungeeigneten Standorts an den Eingängen  der Straße, als Baumtore rotblühende Kastanien zu pflanzen. Um den Allee-Charakter der Straße wiederherzustellen waren sich alle einig, dass in der Kastanienallee Pyramidenhainbuchen gepflanzt werden. Am dritten Ort der Begehung in der Bahnhofstraße folgten die Fachleute dem Vorschlag der Stadtverwaltung, den Bestand zeitnah im nächsten Frühjahr durch Feldahorn zu ersetzen. Über den Austausch der Bäume durch besser geeignete Pflanzen werden die Anlieger rechtzeitig informiert werden.

Im Rahmen des Termins wurden auch geeignetere Baumarten vorgestellt, die durch die Stadtverwaltung vorgeschlagen und mit Dr. Götz abgestimmt wurden. Die Baumarten sind Feldahorn Elsrijk, Pyramiden-Hainbuche und Baumhasel. Bei der Auswahl dieser Baumarten gehen die Fachleute von guter Eignung für die hiesigen Standorte aus. 

Im Winter 2018/19 war der Kopfbaumschnitt in der Poststraße, Bahnhofstraße, Kastanienallee und Brachlowstraße ausgeführt worden. Der jetzige Termin war ein Ergebnis der damaligen Kritik am durchgeführten Baumschnitt. Für den Winter 2019/2020 ist in Abstimmung mit den Fachleuten der Kopfbaumschnitt in der Franz-Brüning-Straße, der Lindenstraße und der Erich-Weinert-Straße geplant.

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