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Ausstellungseröffnung „Kunst von hier“ am 22. November 2019

Kunstwerke sind Zeitzeugen! Mit ihnen drücken Künstler seit jeher persönliche Gefühle und Stimmungen aus, sie markieren aber auch historische Ereignisse und setzen Impulse für gesellschaftliche Veränderungen. Unter dem Credo „Kunst als Ausdruck der Zeit“, präsentiert  das Museum Eberswalde ab dem 22. November 2019 die neue Sonderausstellung „Kunst von hier. Entdeckt in Stadt- und Kreisbesitz 1949-90“. In Kooperation mit dem Landkreis Barnim zeigt die Kunstschau Einblicke in das künstlerische Schaffen in der Region. Dabei spezialisiert sich das Museum auf Ankaufs- und Auftragswerke, die bis zur Wiedervereinigung von Stadt und Kreis erworben wurden.
Das Wirken der Künstler in der Eberswalder Region in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, ihre Freiräume innerhalb staatlicher Vorgaben zu erforschen und die Prämissen der lokalen Kunstpolitik aufzuzeigen, sind Schwerpunkte der Kunstausstellung. Das Portfolio von Stadt und Landkreis ist umfangreich. Im Dachgeschoss des Museums werden der Öffentlichkeit Grafiken und Aquarelle, Ölgemälde und Skulpturen sowie ein sieben Meter breiter Wandteppich präsentiert.

So unterschiedlich die Künstler, ihre Begegnungen und Lebenswelten – so divers ist die bildliche und plastische Umsetzung ihrer jeweiligen Erfahrungen. Zwei Aspekte einen die künstlerische Vielfalt der Ausstellung. Alle ausgewählten Kunstwerke haben ihren Ursprung in der Region Nordost-Brandenburg – sei es durch den künstlerischen Schaffensprozess oder über die Lebensstationen des Künstlers selbst. Darüber hinaus ist jedes gezeigte Objekt über den Weg des Ankaufs oder der Schenkung in den Besitz der öffentlichen Einrichtungen Rat der Stadt und Rat des Kreises Eberswalde gelangt. Auf diese Weise können den Besucherinnen und Besuchern Themenfelder, wie die Sammlungspolitik der Kunst in der Verwaltung, die Kunst im Spannungsfeld von Freigeist und Vorgabe sowie die Kunst im privaten und öffentlichen Raum vermittelt werden. 
Ausstellungsbegleitend werden verschiedene Workshops und Themenvorträge angeboten sowie ein Kinder- und Jugendbereich in die Kunstschau integriert. Damit möchten die Ausstellungsmacher die jüngere, regionale Kunstgeschichte für eine Generation, welche die DDR nur aus den Geschichtsbüchern kennt, zugänglich machen.

Doch was wurde im Privaten gesammelt? Den Titel der Ausstellung „Kunst von hier“ wird wörtlich genommen. Mit dem Projekt „Kunst über´m Sofa“ ruft das Museum Eberswalder Bürgerinnen und Bürger auf, ein persönliches Bild als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Das Objekt soll in temporärer Hängung in die Ausstellung integriert und den Besuchern damit ein ungewöhnlicher Blick ins Private geboten werden.
Ob es sich bei den Kunstwerken um ein Gemälde oder eine Grafik handelt, bleibt den Einreichenden überlassen. Einziges Kriterium, das Objekt soll, ebenso wie alle anderen Kunstwerke der Ausstellung, im Zeitraum 1949 – 1990, gerne aus der Hand eines/r regionalen Künstler/in entstanden sein. Die Kuratorin Lisa Wedekind betreut das Projekt und freut sich über zahlreiche, spannende Einsendungen. Wer sich mit seinem Kunstwerk überm Sofa an der Ausstellung beteiligen will, kann Frau Wedekind per Email l.wedekind@remove-this.eberswalde.de kontaktieren oder direkt das Museum Eberswalde über die unten stehenden Kontaktdaten erreichen.

Die Sonderausstellung „Kunst von hier. Entdeckt in Stadt- und Kreisbesitz 1949-90“ ist eine Gemeinschaftsausstellung vom Museum Eberswalde und dem Landkreis Barnim und wird mit musikalischer Untermalung von Uschi Brüning und Susanne Betancor am Freitag, dem 22. November 2019, um 18 Uhr eröffnet.

Kontakt:
Museum Eberswalde
Steinstraße 3
03334 / 64-415 (Birgit Klitzke, Museumsleiterin)

 

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