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Katrin Forster-König, Beauftragte für Generationen, Gleichstellung und Behinderung führte nach der Eröffnung Bürgermeister Friedhelm Boginski sowie die Vorsitzende des Seniorenbeirates Dr. Charlotte Canditt durch die neue Ausstellung in der Galerieetage des Eberswalder Rathauses.

Wechselausstellung „Was heißt schon alt?“ im Rathaus eröffnet

Am Freitag, dem 29. November 2019, wurde im Eberswalder Rathaus die Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch Bürgermeister Friedhelm Boginski eröffnet. Sie zeigt eine Vielzahl gelungener Beiträge zum gleichnamigen Film- und Videowettbewerb. Die Bilder zeigen ältere Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen und bieten so einen multiperspektiven Blick auf das Thema Altern(n).  „Nicht selten gehen mit dem Älter werden eher negative Assoziationen einher, zum Beispiel Gebrechlichkeit, Isolation oder Monotonie. Dabei kann Alter und Altsein so viel mehr bedeuten und genau diese Bandbreite zeigt die Ausstellung: Mit ihren Portraits älterer Menschen liefert sie ein neues und differenziertes Bild vom Altsein und so freue ich mich sehr, dass es gelungen ist, die Wanderausstellung in Eberswalde präsentieren zu können“, so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung.

Viele ältere Menschen leben heute bis ins hohe Alter bei guter Gesundheit und gestalten ihren Alltag abwechslungsreich. Entsprechen aber die in der Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder den vielfältigen Lebensentwürfen der heutigen Senioren und Seniorinnen? Mit dem Programm „Altersbilder“ lädt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dazu ein, dem Blick auf das Alter auf den Prüfstand zu stellen. Dazu soll eine möglichst breite Diskussion zum Thema Altersbilder in allen Bereichen des Lebens initiiert werden. Dadurch soll das Verständnis und die Akzeptanz der vielfältigen Lebensentwürfe älterer Mitmenschen gefördert und somit der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.

Das Alter hat viele Gesichter. Mit dem Foto- und Videowettbewerb „Was heißt schon alt?“ sowie der gleichnamigen Wanderausstellung waren Jung und Alt aufgerufen, ihre persönlichen Vorstellungen vom Alter(n) in Bild und Video darzustellen. Die zahlreichen Beiträge spiegeln die facettenreichen Variationen des Alterns auf beeindrucken Art und Weise wieder. Zu sehen sind diese nun bis zum 18. Dezember 2019 im Eberswalder Rathaus.

Im Rahmen der Ausstellung wird es am Mittwoch, dem 11. Dezember 2019, eine besondere Veranstaltung geben. Um 18 Uhr wird der Dokumentarfilm „Das Ende vom Lied“ von Julia Küllmer gezeigt. Der 44-minütige Dokumentarfilm begleitet die letzten fünf Jahre im Leben des Großvaters der Filmemacherin, Ludwig. Dieser hat sich schon vor Jahren einen Platz im Pflegeheim reserviert. Der charmante Realist will unabhängig bleiben und niemandem zur Last fallen. Doch zunehmend ist er auf die Hilfe seiner Tochter angewiesen. Sein Haus wird zum Schauplatz eines ebenso beharrlichen wie berührenden Kampfes gegen den körperlichen und geistigen Verfall. Und schließlich erscheint der Umzug ins Heim unausweichlich.

„Das Ende vom Lied“ war im Jahr 2017 für den deutschen Nachwuchs Filmpreis „First Steps Award“ nominiert. Die Macherin, Julia Küllmer, wird anlässlich der Filmvorführung für ein Gespräch in Eberswalde zu Gast sein.

„Das Ende vom Lied“ am 11. Dezember 2019 um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Eberswalde, Galerie-Etage, Breite Straße 41-44, 16225 Eberswalde. Der Eintritt ist frei.

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