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Gedenken an Amadeu Antonio

Freitag, den 6. Dezember 2019, versammelten sich mehr als 300 Menschen, um dem von Rechtsradikalen ermordeten Amadeu Antonio Kiowa zu gedenken. Gemeinsam legten sie die letzten Meter des Weges zurück, auf dem Amadeu Antonio vor seinen Mördern floh und später an den ihm zugefügten schwersten Verletzungen erlag. Eine Gedenktafel in der Nähe des Tatortes erinnert an eines der ersten Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland nach der Wende. 
Zum Gedenken wurde das Gedicht „Wir sind hier, Bruder Amadeu“ auf Portugiesisch und Deutsch verlesen. Bürgermeister Friedhelm Boginski wies in seiner kurzen Ansprache darauf hin, dass es heute wieder wichtig ist, sich gegen rassistische und menschenfeindliche Bestrebungen zu stellen. Umso mehr freute es ihn, dass sich so viele Menschen zum Gedenken eingefunden hatten. 

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurden Wünsche zum weiteren Umgang mit dem Gedenken an Amadeu Antonio vorgetragen, die im Anschluss an Landrat Daniel Kurth und Bürgermeister Friedhelm Boginski übergeben wurden. Gemeinsam wurde das Lied "We shall overcome" gesungen, bevor die friedliche Veranstaltung endete. 

Der damals 28jährige Amadeu Antonio Kiowa wurde in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1990 von Rechtsradikalen gejagt und schwer verletzt. Wenige Tage später, am 6. Dezember 1990 erlag er seinen schweren Verletzungen.

 

Text/Fotos Ulrich Wessollek/Stadtmarketing Eberswalde

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