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Radfahren - aber sicher!

Radfahren ist für viele nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern Bestandteil der täglichen Fortbewegung. Einige radeln selbst den ganzen Winter durch und gehen in Bezug auf umweltfreundliche Mobilität mit gutem Beispiel voran. Allerdings kann Radfahren bei Regelmissachtungen von Verkehrsteilnehmern auch gefährlich werden. Um darauf hinzuweisen, dass Radfahrende gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind und das selbstverständlich auch in der kalten Jahreszeit, initiiert die Stadt Eberswalde zum Jahreswechsel ab dem 17. Dezember 2019 erneut eine Plakatkampagne, um für mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Einhaltung von Verkehrsregeln zu werben. „Nur durch Beachtung der Verkehrsregeln sowie mehr gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt aber auch Gelassenheit, kann es zur Entspannung in den alltäglichen Verkehrssituationen kommen“ so die Eberswalder Baudezernentin Anne Fellner.
Um den Radverkehr von infrastruktureller Seite her sicherer und komfortabler zu gestalten, wurde im Juni 2015 das Eberswalder Konzept zur Radverkehrsförderung einstimmig beschlossen. Ziel ist es, die enthaltenen Maßnahmen bis 2030 mit allen relevanten Akteuren abzustimmen und umzusetzen. Seitdem wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt vom 3. Dezember 2019 wurden nun nach vier Jahren die Ergebnisse der ersten Evaluation zur Umsetzung des Konzeptes vorgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung sind zum einen die Stadt Eberswalde an Gemeindestraßen und der Landesbetrieb Straßenwesen an Bundes- und Landesstraßen.
Von den insgesamt 84 Maßnahmen sind bisher acht komplett umgesetzt und weitere 12 teilweise umgesetzt worden. Außerdem waren zum Zeitpunkt der Evaluierung weitere neun Maßnahmen in Planung. Damit sind ein Drittel der Maßnahmen umgesetzt oder in Bearbeitung.
Für die Stadt lag ein Fokus auf dem Treidelweg, dort wurden zwei gepflasterte Abschnitte mit komfortabler Asphaltschicht überzogen. Außerdem wurden zahlreiche Bereiche im Rahmen der Geh- und Radwegsanierung ertüchtigt. So auch ein Teil der Schönholzer Straße in Richtung Kleiner Stern und der Schwarze Weg in Richtung Brandenburgisches Viertel. Der Landesbetrieb Straßenwesen hatte unter anderem die Breite Straße von der Friedensbrücke bis zur Freienwalder Straße umgebaut und mit einem Radschutzstreifen versehen und in der Eberswalder Straße einen neuen Radweg im Seitenraum errichtet.
 „Ich erachte es als außerordentlich wichtig, dass die Maßnahmen weiter umgesetzt werden und damit mehr Infrastruktur für die klimafreundliche Mobilität geschaffen wird. Denn selbst wenn Radfahrende dort fahren, wo sie fahren sollen, werde sie teilweise von Kraftfahrern angehupt. So erst neulich wieder in der Rudolf-Breitescheid-Straße stadtauswärts beobachtet“ so der Eberswalder Klimaschutzmanager Jacob Renner. „Sofern keine eigene und vor allem benutzungspflichtige Radinfrastruktur vorhanden ist, und das sind nur Wege mit einem blauen Schild mit Fahrradpiktogramm, dürfen oder müssen Radfahrende sogar auf der Straße fahren“ so der Klimaschutzmanager weiter.
Um dem vorzubeugen, soll die Fahrradinfrastruktur weiter entwickelt werden. Auch für die Rudolf-Breitscheid-Straße laufen die Planungen bereits. Weiterhin soll nach bisherigem Planungsstand der Treidelweg im Bereich der Stadtschleuse mit der Entfernung einiger Stufen und Ersatz durch eine Rampe barrierefrei gestaltet werden. Außerdem soll mit dem Projekt „Brücke Altes Heizwerk“ in Finow eine alte Wegeverbindung über den Finowkanal reaktiviert und an die Eberswalder Straße angeschlossen werden. Eine Komplettierung der Maßnahme Heegermühler Straße ist ebenfalls anvisiert, denn dort sollen die Kreuzungsbereiche am Kupferhammerweg und der Boldtstraße angepasst werden und der Abschnitt dazwischen eine neue Asphaltdecke erhalten. Der Landesbetrieb Straßenwesen plant, dieses Projekt im Jahr 2020 zu realisieren. Damit wird eine wichtige Lücke im Eberswalder Radwegenetz geschlossen.
 

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