Historie und Gegenwart des Deutsch-Jüdischen Theaters Berlin

Das DJT als ein von Juden und Nicht-Juden geführtes Haus und Repertoiretheater mit Focus auf jüdischen Themen, Künstlern und deutsch-jüdischer Historie sowie regelmäßigem Spielbetrieb ist einzigartig in Deutschland.
Alexandra Julius Frölich ist Intendantin und künstlerische Leitung und arbeitet mit ihrem Führungsteam, bestehend aus Geschäftsführung (Evgenija Kochanenko-Rabinovitch), Marketing (Bettina Exner), Technik (Peter Werner) und Musik (Alexander Gutman) gemeinschaftlich an der täglichen Umsetzung.  Gegründet wurde das Jüdische Theater 2001 im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im bezirkseigenen Theater Coupé, und zwar von dem israelischen Schauspieler Dan Lahav, dessen Vorfahren in den 1930er Jahren aus Deutschland nach Israel geflohen sind. Teile der Familie Lahav kamen in den Konzentrationslagern ums Leben. Dan Lahav wurde in Tel Aviv geboren, hat dort studiert, im Jom-Kippur-Krieg an vorderster Front um die Existenz des Staates Israel gekämpft und ist dann nach Berlin gekommen, um hier seinen Traum von einem neuen Jüdischen Theater zu verwirklichen.

Das Theater ist mehrfach in der Stadt umgezogen, war u.a. im Admiralspalast in Mitte angesiedelt, später in der Meinekestraße am Kurfürstendamm.

Im Dezember 2016 ist der Gründer des Jüdischen Theaters an den Folgen eines Hirntumors gestorben, aber vorher hat er sein Team darum gebeten, sein Werk fortzuführen.

Das Kulturamt von Charlottenburg-Wilmersdorf hat dem Team DJT freundlicherweise das Theater Coupé als Spielstätte angeboten. Somit ist das Jüdische Theater im Winter 2017 an seinen Gründungsort zurückgekehrt.

Unsere Theaterstücke thematisieren das Miteinander von Juden und Nichtjuden, erzählen von jüdischem Brauchtum gestern und heute, lassen den typischen jüdischen Humor hochleben und alte jüdische Lieder neu erklingen.

Seit 5 Jahren realisieren wir mit Jugendlichen christlicher, jüdischer und muslimischer Prägung das erfolgreiche Theaterprojekt „Shalom – Salam: wohin?“, was vom Bundesministerium für Familie gefördert wird.

Hinter den Kulissen arbeiten wir an neuen Projekten über die Rolle der Frau in den verschiedenen Religionen, über berühmte jüdische Singer/Songwriter, um nur einige zu nennen. Eine Förderung über den Berliner Senat für Kultur und Europa  erhält das Theater nicht, sondern wird v.a. vom Engagement der Künstler sowie von Spenden getragen.

Kontakt: Alexandra Julius Frölich, M.A.
Schauspielerin, Dramaturgin, Autorin
Biebricher Straße 3
12053 Berlin
Tel.: 0170-4109503
www.alexandra-julius-froelich.de

DJT - Deutsch-Jüdisches Theater

www.shalom-salam-wohin.de

 

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