Kultur, Tourismus und Veranstaltungen

Der Bär und die Nachtigall

Roman von Katherine Arden

Hüte dich vor dem, was in den Wäldern haust ...In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt ...

Ein erstaunlich guter Roman, wie ein russisches Märchen mit Spannung versetzt. Dämonen treffen auf Folklore, mit Krieg und Inquistion versetzt...lohnt sich auf jeden Fall.

 

Empfehlung eines Lesers, der nicht genannt werden möchte.

"Idaho" von Emily Ruskovich

Ein flirrender Sommertag in Idaho, USA: eine Familie im Wald, die beiden Mädchen spielen, die Eltern holen Brennholz für den Winter. Die Luft steht, die Mutter hat ein Beil in der Hand - und innerhalb eines Augenblicks ist die Idylle zerstört. Ist es Gnade, dass der Vater, Wade, langsam sein Gedächtnis verliert? Bald wird er nicht mehr wissen, welche Tragödie sich an jenem Tag abgespielt hat, wie seine Töchter hießen und seine Frau, Jenny, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Auch Ann, die Frau, deren Liebe groß genug ist, um zu Wade in das leere Haus zu ziehen, wird nie den Hergang der Tat erfahren. Aber mit jedem Tag an Wades Seite erkundet sie genauer, was damals geschehen ist, und nimmt schließlich Kontakt zu Jenny auf. Ein atemberaubender Roman über das Unbegreifliche in uns. (Quelle Buchkatalog.de)

Tipp eines Leser, der nicht genannt werden möchte.

    "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

    Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

    Lesetipp einer Leserin die lieber Anonym bleiben möchte

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    "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier

    ...zum 14. Geburtstag schenkte ich meiner Enkeltochter Buch und DVD "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier, weil sie versucht hatte, dieses gleichnamige berühmte Gemälde von Johannes Vermeer auf die Leinwand zu bannen. Jetzt gab sie es mir wieder, damit ich es auch lesen kann. Sie war sehr ergriffen und am Ende sogar in Tränen aufgelöst, wie sie selbst sagte. Ich bin selber ganz gespannt, was am Ende passiert Film und Buch sind also nicht ganz identisch, was den Ausgang der Handlung betrifft, die im holländischen Delft im Jahre 1664 angesiedelt ist.

    Inzwischen habe ich "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" auch selbst durchgelesen. Es liest sich wirklich sehr gut.

    Lesetipp von der Malerin vom Jakobsweg

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    "Das Licht und die Geräusche" von Jan Schomburg

    Jan Schomburg ist vor allem Drehbuchautor, das merkt man auch seinem Debütroman „Das Licht und die Geräusche“ an. Der Schreibstil ist szenisch und legt das Augenmerk auf die Details, egal, ob es sich um einen flatternden Schal, eine Polizeimütze, oder die grünen Milchglasscheiben einer Schiebetür handelt. Schomburgs Sprache ist eindrücklich, es sind klare Bilder, die beim Lesen entstehen und die ähnlich einer Diashow aufeinander folgen. Dabei rückt die Handlung fast ein wenig in den Hintergrund.
    Die siebzehnjährige Johanna beschreibt zu Anfang der Handlung die Geschehnisse aus der Schule. Seit Boris in ihre Klasse gekommen ist, gibt es jemanden, der dem Lehrer Widerworte gibt und zugleich durch geschicktes Argumentieren die Klassenfahrt nach Barcelona ermöglicht. Obwohl Boris mit der Portugiesin Ana-Clara zusammen ist, entwickeln Johanna und Boris die Dynamik eines Paares. Sie diskutieren aber lieber darüber, was das Leben lebenswert macht, als über die eigene Beziehung zu reden. Bis Boris eines Tages verschwindet und Ana-Clara die Einzige ist, die Johanna bei der Suche nach ihm unterstützt.
    An Jan Schomburgs Debüt ist besonders, dass die Beziehungen unter Hauptfiguren nicht statisch sind, sondern sich ständig ändern. Dabei finden die Protagonisten durch die Suche nach Boris, die sie nach Island führt, nicht nur zueinander, sondern auch stärker zu sich selbst. Fast nebenbei werden Suizidgedanken verhandelt, die es allerdings nicht gebraucht hätte, um dem Buch Handfestigkeit zu verleihen. „Das Licht und die Geräusche“ beschreibt sehr genau die zwischenmenschliche Dynamik und fängt dabei vor allem gut die wechselnden Stimmungen der Hauptfiguren ein, die sich sehr von ihren Gefühlen leiten lassen. Die Handlung des Romans ist deswegen nur schwer vorhersehbar.
    Lesenswert für alle, die ungefähr siebzehn Jahre alt sind, an ihrem Weltbild basteln und der isländischen Polizei auf Instagram folgen würden.
    Und für alle anderen, die sich auf einen Jugendroman einlassen möchten, der nicht an der Oberfläche der Dinge verharrt.

    Lesetipp von Theresa, 18

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    "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J. K. Rowling

    „Endlich wieder Schule!! Einen solchen Seufzer kann der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich und dieErinnerungen an das vergangene Schuljahr wunderbar waren: Harry Potter. Doch wie im Vorjahr stehen nicht nur Zaubertrankuntericht und Verwandlungen auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in den Gemäuern der Schule – ein Ungeheuer, für das niemand, nicht einmal der Mächtigste Zauberer, eine Erklärung findet. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts aus der Umklammerung durch die Dunklen Mächte befreien können?“ (Klappentext)

    Dies ist der 1. Band der Harry Potter Reihe, damit sollte man beginnen. Mir gefällt das Buch, weil es um Freundschaft geht und es sehr abenteuerlich ist. Außerdem ist es auch sehr lustig. Ich kann es nur empfehlen.

    Lesetipp von Spitzhut, 9

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