Gedenken in Eberswalde

Ein Zeichen des Erinnerns

Am 7. Mai 2026 wurden in Eberswalde insgesamt zehn Stolpersteine verlegt – ein Zeichen des Erinnerns an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur. Anlass war das Gedenken an die Familien Katschinski und Gruber sowie die Damen Liebig und von Ploennies am Marktplatz/Brunnenstraße, im Leibnizviertel und vor dem Mühlbachhaus in der Eichwerder Straße.

Die Zeremonie begann um 13:30 Uhr im Innenhof des Paul-Wunderlich-Hauses, bevor die Stolpersteine in der Stadt verlegt wurden. Gunter Demnig führte die Verlegung durch, während Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums in die Biografien der Opfer eintauchten – auf Deutsch und Englisch – und historische Fotos zeigten.

Angehörige der Opfer reisten aus Kanada, Israel und Australien an, um an der Gedenkfeier teilzunehmen. Dank des Engagements von Ellen Grünwald und der Initiative Al Tishkach gibt es nun 79 Stolpersteine in Eberswalde.

Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwirkenden, Organisierenden, Gäste und besonders die anwesenden Angehörigen.