Karl-Marx-Ring: Teilabschnitt umfassend erneuert

Zum 25. August 2026 ist der Karl-Marx-Ring im Abschnitt zwischen Schulstraße, Jahnstraße und Schönholzer Straße nach einer grundhaften Erneuerung offiziell freigegeben worden. Seit August 2025 wurden rund 8.500 Quadratmeter Verkehrsfläche neu gestaltet. Die Baukosten belaufen sich einschließlich aller Baunebenkosten auf etwa 1,45 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde vollständig aus städtischen Mitteln finanziert. Mit der Planung war die Ingenieurgemeinschaft WTU GmbH beauftragt. Die STRABAG AG war als ausführendes Unternehmen mit der Umsetzung der Baumaßnahme betraut.

Die Fahrbahn wurde in Asphaltbauweise mit einer Breite von 5,55 beziehungsweise 6,60 Metern hergestellt. An zwei Stellen verengt sie sich auf 4,45 Meter. Dies dient dem Schutz der vorhandenen alten Platanen und ihrer Wurzelbereiche. Zugleich tragen die Engstellen zur Verkehrsberuhigung bei. Auch die Gehwege wurden erneuert und modern gestaltet. Anthrazitfarbene Sicherheitsstreifen trennen sie von der Fahrbahn. Verwendet wurde erschütterungsarmes Betonsteinpflaster, das begeh-, beroll- und befahrbar ist. Die Stellplätze wurden neu geordnet und mit dem vorhandenen Großpflaster in Längsaufstellung hergestellt.

Für eine zeitgemäße Ausleuchtung sorgt künftig eine neue, erdverkabelte LED-Beleuchtung. Die 4,50 Meter hohen Masten tragen anthrazitfarbene „Lisa 1401“-Leuchten der Firma SLF GmbH aus Finow. Die warmweiße und insektenfreundliche Lichtfarbe verbessert die Beleuchtung des Straßenraums. Das alte Leuchtsystem wurde durch den Bauhof der Stadt Eberswalde zurückgebaut und durch die neue Anlage ersetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Baumaßnahme war die Neugestaltung der Entwässerung sowie die umfängliche Erneuerung der Versorgungsleitungen der E.DIS Netz GmbH, der EWE AG und des Zweckverbandes für Wasserver- und Abwasserentsorgung Eberswalde (ZWA). Beidseitig der Straße angeordnete, begrünte Versickerungsmulden werden in Zukunft das Regenwasser aufnehmen. Kreuzungsbereiche sowie rund 500 Quadratmeter der anschließenden Schulstraße werden über sogenannte Kastenrinnen in eine neue, große Sickermulde entwässert. Dadurch soll auch bei starken Niederschlägen eine Überlastung der Entwässerung und damit Überflutungen verhindert werden. Zwei zusätzliche Straßenabläufe verbessern zudem die Entwässerung der Schönholzer Straße im Einmündungsbereich des Karl-Marx-Rings.

„Mit dem Ausbau des Karl-Marx-Rings verbessern wir Verkehrs- und Aufenthaltsqualität gleichermaßen und schaffen eine moderne Infrastruktur für die Anwohnenden. Erneuerte Gehwege, eine zeitgemäße Beleuchtung und aufgepflasterte Kreuzungsbereiche dienen der Sicherheit und sorgen zudem für eine Verkehrsberuhigung. Neben der Aufwertung des öffentlichen Raumes im Ortsteil Finow bewirken wir gleichzeitig nachhaltige Lösungen für die Regenwasserbewirtschaftung und tragen damit zu einer klimaangepassten und zukunftsfähigen Infrastruktur bei“, so Ilja Haub, Dezernent für Bau und Stadtentwicklung.

Im Herbst 2026 wird die Maßnahme mit umfangreichen Pflanzarbeiten abgeschlossen. Vorgesehen sind rund 20 neue Bäume sowie zahlreiche Sträucher. Damit erhält der erneuerte Karl-Marx-Ring zum Abschluss eine zusätzliche grüne Aufwertung.