„Lebendige Ausstellung“ am Schwappachweg: Zitter-Pappel ist „Baum des Jahres“ 2026

Esskastanie, Elsbeere, Europäische Lärche, Wildapfel, Trauben-Eiche, Feld-Ahorn, Winter-Linde, Fichte und Rot-Buche – die lebendige Ausstellung am Schwappachweg ist in den vergangenen Jahren zu einem artenreichen Baumbestand herangewachsen. Seit dem 24. April 2026 ergänzt nun auch die Zitter-Pappel (Populus tremula) diese Reihe.

Die auch als Espe oder Aspe bekannte Baumart wurde in diesem Jahr als „Baum des Jahres“ ausgewählt und im Rahmen der traditionellen Pflanzung in den märkischen Boden gebracht. Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung WaldWelten, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, des Forstbotanischen Gartens sowie der Stadt Eberswalde pflanzten das junge Gehölz entlang der Schwärzeachse nahe dem roten Tor des Forstbotanischen Gartens.

Die Stadt Eberswalde wurde bei der Pflanzung durch den Dezernenten für Bau und Stadtentwicklung, Ilja Haub, vertreten:

„Die Reihe der ‚Bäume des Jahres‘ steht sinnbildlich für Beständigkeit und Entwicklung. Ebenso hat sich die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, der Stiftung WaldWelten und der Stadt Eberswalde fest etabliert. Die jährliche Pflanzung macht diese erfolgreiche Kooperation sichtbar“, betonte der Baudezernent.

Die Zitter-Pappel zählt in Mitteleuropa zu den am schnellsten wachsenden Baumarten und erreicht unter günstigen Bedingungen eine Höhe von 20 bis 35 Metern. Als typische Lichtbaumart kann sie sich im eigenen Schatten nicht verjüngen und verbreitet sich daher vor allem über den Wind (Anemochorie). Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt etwa 100 Jahre.

Der „Baum des Jahres“ wird bereits seit 1989 durch die Dr. Silvius Wodarz Stiftung bzw. den Baum des Jahres e.V. ausgerufen.