Museum mal anders: Internationaler Museumstag am 17. Mai 2026
Das Museum Eberswalde nimmt in diesem Jahr mit zwei Standorten am Internationalen Museumstag teil. Von 11 Uhr bis 15 Uhr wird das Museums-Depot erstmals für Besucherinnen und Besucher geöffnet und auch im Museum in der Steinstraße 3 werden verschiedene Führungen angeboten.
Programm im Depot
Unter dem Motto „Engagiert für unsere Museen“ erhalten Besucherinnen und Besucher erstmals exklusive Einblicke in das sonst nicht öffentlich zugängliche Depot. Seit 2024 ist die über 100-jährige Sammlung – als Teil des kulturhistorischen Erbes der Stadt Eberswalde – in den Räumen des ehemaligen Kreisarchivs Barnim gut aufgehoben. Möbel, Keramik, Büsten, Stoffe oder Schriftgut sind nur einige Beispiele für den umfangreichen historischen Fundus. Alle Objekte können dort entsprechend dem Museumsstandard sachgerecht und sicher aufbewahrt werden. Im Rahmen geführter Rundgänge präsentieren das Museumsteam und Ehrenamtliche die verborgenen Schätze und geben spannende Einblicke in wichtige Aufgaben des Museums Eberswalde, wie das Sammeln, Erhalten, Vermitteln, Erforschen und Ausstellen.
11 Uhr und 13 Uhr: Führungen durch die Sammlung
Anmeldung unter: email hidden; JavaScript is required
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen pro Rundgang
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt.
Programm im Museum in der Steinstraße 3
Das Museum befindet sich in der geschichtsträchtigen Adler-Apotheke, dem ältesten Fachwerkhaus der Stadt Eberswalde, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt. Auf rund 700 Quadratmetern wird Haus-, Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Zu den wichtigsten Exponaten gehört die vollständige Nachbildung des berühmten Eberswalder Goldschatzes, dem bedeutendsten mitteleuropäischen Goldfund aus der späten Bronzezeit (900 bis 800 v. Chr.). Im Ausstellungsbereich im Dachgeschoss wird aktuell das Lebenswerk der Eberswalderin Luise Wiegand beleuchtet, die auf ihre ganz eigene Weise Spuren in der Region hinterlassen hat und u. a. an der Biotop-Kartierung für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mitwirkte. Eine weitere Sonderausstellung zeigt alte Kartenwerke mit Fokus auf den Barnim und das Dorf Tuchen, die anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung vor 650 Jahren von dem Berliner Künstler Klaus Zolondowski überzeichnet wurden. Zum Internationalen Museumstag wird die Harfenistin Paula Towadei Conrad im Rokoko-Salon den Tag musikalisch begleiten und die Besucherinnen und Besucher mit ihren Melodien in andere Zeiten entführen.
· Um 11 Uhr und 12 Uhr führt Stephan Felsberg vom Fachwerkkirche Tuchen e.V. durch die Sonderausstellung „Tuchener Kartenwerke“.
· Um 13 Uhr und 14 Uhr finden Führungen durch die Dauerausstellung statt.
Um Anmeldung wird gebeten unter: email hidden; JavaScript is required
Der Eintritt ist an diesem Tag an beiden Standorten frei.