Sonderausstellung „Adler-Perspektiven“ – das Museum Eberswalde stellt sich der Zukunft

Am 25. September 2026 wird die Sonderausstellung „Adler-Perspektiven. Erinnern. Entdecken. Weiterdenken.“ im Museum Eberswalde eröffnet.

Das Museum Eberswalde schaut auf dem Zeitstrahl in alle Richtungen. Seit fast 30 Jahren ist das Museum im Baudenkmal „Adler-Apotheke“ zu Hause. Mit Ausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte, vielfältigen Vermittlungsangeboten und professioneller Sammlungsarbeit hat es sich zu einem der wichtigsten Orte für Kultur und Geschichte in Brandenburg entwickelt.

Doch Museen verändern sich. Digitalisierung, Beteiligung und neue Formen des Austauschs gewinnen neben dem klassischen Sammeln, Bewahren und Ausstellen zunehmend an Bedeutung. Wie kann ein Museum heute und in Zukunft aussehen? Und welche Rolle spielt es für die Menschen einer Stadt?

Diesen Fragen widmet sich die neue Sonderausstellung „Adler-Perspektiven. Erinnern. Entdecken. Weiterdenken.“, die am Freitag, dem 25. September 2026, eröffnet wird.

Ein Blick zurück: Schätze aus der Museumssammlung

Die Ausstellung widmet sich zunächst der Entwicklung des Museums und seiner Sammlung. Ausgewählte Objekte geben Einblicke in die Vielfalt und kulturhistorische Bedeutung der Bestände. Zu sehen sind unter anderem eine 3,60 Meter hohe und um 1780 gefertigte Bodenstanduhr aus dem Schloss Lichterfelde, bleiverglaste Fenster aus dem ehemaligen „Haus der Kultur“ in Eberswalde sowie eine Sammlung zur Papierindustrie im Eberswalder Ortsteil Spechthausen.

Die Objekte erzählen nicht nur Geschichten aus ihrer Entstehungszeit, sondern zeigen auch, wie sich der Blick auf Geschichte verändert und welche Fragen heute an Museumssammlungen gestellt werden.

Ein Blick nach vorn: Das Museum als Ort zum Mitmachen

Die Sonderausstellung „Adler-Perspektiven“ richtet den Blick zugleich nach vorn. Die Ausstellung lädt dazu ein, neue Formen der Teilhabe kennenzulernen und neue Formate auszuprobieren.

Analoge Spielwelten und Retrokonsolen treffen auf digitale Spielräume. Besucherinnen und Besucher können dabei selbst in die Rolle von Kuratorinnen und Kuratoren schlüpfen und eigene Entscheidungen treffen.

Eine wachsende Wand lädt während der gesamten Laufzeit dazu ein, gemeinsam Visionen für das Museum der Zukunft zu entwickeln. Ideen und Wünsche der Besucherinnen und Besucher werden so selbst Teil der Ausstellung.

„Adler-Perspektiven. Erinnern. Entdecken. Weiterdenken.“ wird damit mehr als eine Ausstellung über das Museum. Sie wird zu einem Ort, an dem die Vergangenheit der Stadt auf ihre Gegenwart und Zukunft trifft und Besucherinnen und Besucher eingeladen sind, eigene Geschichten zu erzählen, Erinnerungen zu teilen und besondere Objekte einzubringen.

Mehr Informationen sind unter museum-eberswalde.de zu finden.