Stilles Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Eberswalde
Erinnerung ist ein universeller Ort.
In Eberswalde wurde am 27. Januar 2026 der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Bürgermeister Götz Herrmann legte zu diesem Anlass, gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Barnim, Daniel Kurth, im stillen Gedenken Blumen am 1950 eingeweihten Denkmal für die Opfer des Faschismus in Eberswalde nieder. Auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Finow nahmen an der Gedenkveranstaltung teil und legten ein Blumengebinde ab.
Auf Einladung des Stadtoberhaupts fand die Kranzniederlegung in Anwesenheit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter der Stadtpolitik sowie der Zivilgesellschaft im früher „Rosengarten“ genannten Areal im Ortsteil Finow statt. Das Denkmal im ehemaligen „Rosengarten“ wurde den Finowern Karl Bach und Max Puhl gewidmet, die beide im KZ Sachsenhausen ihr Leben verloren.
Schon seit vielen Jahren wird in Eberswalde zum stillen Gedenken aufgerufen, um aktuelle und künftige Generationen an die Geschehnisse sowie an die vielen Toten, Verwundeten und Vertriebenen während der NS-Zeit zu erinnern.
Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum offiziellen Gedenktag in Deutschland ernannt. Insbesondere aufgrund aktueller politischer Entwicklungen ist es wichtig die Verbrechen des NS-Regimes nie zu vergessen oder zu verharmlosen.