Freigabe der Fritz-Weineck-Straße: im Abschnitt von der Bahnhofstraße bis zur Schönholzer Straße
Nach Abschluss umfangreicher Ausbauarbeiten konnte die Fritz-Weineck-Straße im Abschnitt von der Bahnhofstraße bis zur Schönholzer Straße am 27. März 2026 offiziell für den Verkehr freigegeben werden.
Das Bauvorhaben umfasste den Ausbau der 240 Meter langen Strecke auf einer Gesamtfläche von ca. 3.000 m². Die Planung lag in den Händen der Ingenieurgemeinschaft WTU GmbH aus Bad Liebenwerda. Für die Bauausführung war die THARO Straßen- und Tiefbau GmbH verantwortlich. Die Arbeiten erstreckten sich über den Zeitraum von Oktober 2024 bis März 2026. Die Stadt Eberswalde freut sich, den Bürgerinnen und Bürgern nun eine modernisierte, verkehrssichere und barrierefreie Straße übergeben zu können, die den Anforderungen von Verkehr, Umwelt und Aufenthaltsqualität gerecht wird.
„Mit dem grundhaften Ausbau der Fritz-Weineck-Straße schaffen wir nicht nur eine moderne, sichere und barrierefreie Verkehrsverbindung, sondern auch einen attraktiven Raum für Fußgänger, Radfahrer und Anwohnerinnen und Anwohner. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Bauvorhaben Abschnitt für Abschnitt voranbringen und damit die Lebensqualität in unserer Stadt weiter verbessern können“, so Ilja Haub, Dezernent für Bau und Stadtentwicklung.
Maßnahmen im Überblick
• Fahrbahn: Erneuerung in Asphalt auf ca. 1.400 m²; Ausbaubreite überwiegend 6 Meter, verkehrsberuhigte Einengungen auf 4,75 Meter und 4 Meter vor und hinter dem Knoten Schulstraße; Anhebung der Knotenpunkte, Befestigung der Plateaus in Asphalt, Rampen teilweise mit Asphalt und Betonsteinpflaster.
• Knotenpunkte: Verbreiterung zur Verbesserung von Übersichtlichkeit und Verkehrssicherheit; alle Querungsstellen mit Blindenleitplatten ausgestattet.
• Straßenborde: Teilweise Wiederverwendung alter Granitborde, teilweise neue Granitborde, Gesamtlänge ca. 720 Meter.
• Zufahrten: Erneuerung von 12 Zufahrten in Betonsteinpflaster mit verstärkter Tragschicht, Fläche ca. 240 m².
• Gehwege: Beidseitig gepflastert, mind. 1,80 Meter breit, hellgraues Betonsteinpflaster mit anthrazitfarbenem Sicherheitsstreifen, Fläche ca. 775 m²; barrierefrei und erschütterungsarm.
• Entwässerung: Neubau eines geschlossenen Systems mit Regenwassersammelleitungen DN 150 und 250, zwei unterirdischen Tunnel-Rigolen aus Betonfertigteilen mit Sedimentationsanlagen, Anschlussleitungen für die Grundschule Finow; Länge der Rigolen 17,5 Meter und 20 Meter, Regenwassersammelleitung ca. 435 Meter, 12 Regenwasserschächte; zusätzlich Grünstreifen zur Ableitung des Gehwegwassers.
• Beleuchtung: Demontage alter Straßenlaternen (Rostocker Straßenleuchte), Neubau von 10 LED-Lichtpunkten Typ „Lisa 1401“ der Firma SLF Spezialgeräte & Leuchtenbau Finow GmbH; warm-weiße, insektenfreundliche Beleuchtung, stromsparend, Dimmung von 22 Uhr bis 5 Uhr auf 60 %.
• Grünflächen: Fällung geschädigter Straßenbäume aus Sicherheitsgründen; Ersatzpflanzung von 18 Linden.
• Versorgungsleitungen: Erneuerung der Trinkwasserleitung und Hausanschlüsse durch den Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde.
Kosten:
Die Baukosten belaufen sich auf rund 880.000 Euro, die Gesamtkosten inklusive Planung und Baunebenkosten auf etwa 1.012.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Städtebauförderung sowie Eigenmitteln der Stadt.