Sternsingen im Eberswalder Rathaus
Die Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Gemeinde „St. Peter und Paul“ aus der Pfarrei „Hl. Christopherus Barnim“ besuchten am 13. Januar 2026 das Eberswalder Rathaus.
Sternsingen im Eberswalder Rathaus
Mit ihren bunten Gewändern und einem leuchtenden Stern erinnern die Sternsingerinnen und Sternsinger an die „Weisen aus dem Morgenland“ aus der Weihnachtsgeschichte. Nach altem Brauch brachten sie den Beschäftigten der Stadtverwaltung mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.
Die diesjährige Sternsinger-Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Thematisch wird auf die schwierige Situation in Bangladesch aufmerksam gemacht. Trotz wichtiger Fortschritte müssen dort weiterhin sehr viele Kinder und Jugendliche arbeiten, oft unter besonders belastenden Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich vor Ort dafür ein, Kinder aus ausbeuterischer Arbeit zu befreien, ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen und das Bewusstsein für Kinderrechte bei Familien, Arbeitgebern und staatlichen Stellen zu stärken.
Mit der Aktion Dreikönigssingen 2026 sollen Kinder und Jugendliche weltweit ermutigt werden, sich gemeinsam für ihre Rechte einzusetzen – sowohl im eigenen Umfeld als auch international. Gleichzeitig erfahren die Sternsingerinnen und Sternsinger selbst, dass ihr Engagement konkret etwas bewirken kann. Die Sternsinger-Aktion gehört zu den größten Solidaritätsbewegungen von Kindern für Kinder weltweit. 2015 wurde sie in das „Bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“ aufgenommen.
Foto: Sternsingerinnen und Sternsinger auf der Galerieetage des Eberswalder Rathauses; (v.r.n.l.) Herr Maik Berendt, stellv. Bürgermeister der Stadt Eberswalde; Herr Ilja Haub, Dezernent für Bau und Stadtentwicklung sowie Herr Stefan Prescher, Amtsleiter Bürgermeisterbereich.