Kultur, Tourismus und Veranstaltungen

Kleine Galerie der Stadt Eberswalde

im Haus der Sparkasse Barnim,

SparkassenFORUM
Michaelisstraße 1
16225 Eberswalde

Ausstellungen vorrangig regionaler Künstler mit Werken der bildenden und angewandten Kunst

Die Jubiläumsausstellung zu 40 Jahre Kleine Galerie wurde am 7. Oktober 2019 im Museum Eberswalde eröffnet, da aus baulichen Gründen der angestammte Platz im SparkassenFORUM noch nicht nutzbar war. Sie endete am 7. Oktober 2020, ist jedoch als 360 Grad  Aufnahme erhalten und jeder Zeit besuchbar.

Die Jubiläumsausstellung zu 40 Jahre Kleine Galerie als 360 Grad Aufnahme

Premiere: Livestream der Ausstellungseröffnung Christine Hielscher am 6. Mai 2020, 18 Uhr - danach im World Wide Web und direkt vor Ort im SparkassenFORUM

Kontakt

Stadtverwaltung Eberswalde
Kulturamt | Sachgebiet Kunst und Kultur
Kerstin Neidhardt
Steinstraße 3
16225 Eberswalde

Telefon: 03334/64-418
E-Mail: k.neidhardt@remove-this.eberswalde.de

Ausstellungen in der Kleinen Galerie 2023

22. Fotoschau der Landkreise Barnim und Märkisch Oderland
Eröffnung, Samstag, 10. Dezember 2022// Ende: 15. März 2023
308. Ausstellung

Die Spur der Bilder
Fotografie Portraits Schauspieler
Klaus D. Schwarz
Schauspieler im Gespräch mit „Film nach Kassenschluss“

Eröffnung, 29. März 2023, 18 Uhr / Ende: 14. Juni 2023
309. Ausstellung

Ostdeutscher Sparkassenverband OSV
„Geldgeschichte(n)“

Eröffnung, 5. Juli 2023, 18 Uhr // Ende: 13. September 2023
310. Ausstellung

Graffiti Kunst- MORE THAN WORDS
Mirko Fölsch

Eröffnung, 4. Oktober 2023, 18 Uhr// Ende: 31. Januar 2024
311. Ausstellung

Änderungen vorbehalten

Bis 15. März 2023: 22. Fotoschau

Die Kleine Galerie der Stadt Eberswalde im SparkassenFORUM ist wiederum Gastgeber für die Fotoschau der Landkreise Barnim und Märkisch Oderland.

Und das bereits zum 22. Mal. Veranstalter ist der Eberswalder Kulturbund e.V. unter der Mitwirkung der Gesellschaft für Fotografie. Die einführenden Worte spricht Hans-Jürgen Horn, Präsident der Gesellschaft für Fotografie.

Zur Eröffnung der insgesamt 307. Ausstellung am Samstag, dem 10. Dezember 2022, 11 Uhr laden die Veranstalter herzlich ein.

Führungen nach Voranmeldung im Sachgebiet Kunst und Kultur,
Tel. 0 3334 - 64 418.

Bis 2. April 2023: Kleine Galerie der Stadt im Museum "Otto Nagel - Menschensucher und Sozialist"

Mit der Otto-Nagel-Ausstellung setzt die Kleine Galerie der Stadt Eberswalde im Museum Eberswalde eine Reihe fort, die sich mit herausragenden Künstlern auseinandersetzt, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Mit dem Kurator Dr. Eckhart Gillen hat die Stadt Eberswalde einen renommierten Experten gewonnen, der sich zusammen mit weiteren Kunstwissenschatlern dem Wirken Otto Nagels auf allen Ebenen nähert und so nicht nur sein künstlerisches Schaffen, sondern auch den Menschen dahinter neu beleuchtet.

Die Otto-Nagel-Ausstellung im Museum Eberswalde zeigt 19 Gemälde und Pastelle mit Stadtansichten vor allem vom Wedding, Nagels Heimatbezirk, und Porträts, die zwischen 1921 und 1965 entstanden sind. Hauptthema seines künstlerischen Schaffens sind von Anfang an die Porträts seiner Zeitgenossen. Otto Nagel war stets ein unbestechlicher Beobachter der Menschen in seinem Lebensumfeld. Als Autodidakt entwickelt er seinen ganz persönlichen Malstil, unbeeinflusst von akademischen Traditionen und Konventionen. Er ist ein Menschensucher, der sich nicht sattsehen kann an den Eigenarten und Besonderheiten seiner Zeitgenossen. Mit Ausnahme seiner von der SED erzwungenen Versuche, zwischen 1949 und 1953 die für die neue Zeit typischen „Menschen“ zu porträtieren, was er später ausdrücklich bereut, verweigert der überzeugte Kommunist konsequent jede politische und ideologische Botschaft in seiner Malerei. Nach dem Krieg und der Teilung Berlins herausgerissen aus seinem vertrauten Milieu und gefordert als Kulturpolitiker, malt er am Ende seines Lebens nur noch sich selbst und seine Tochter. Die Ausstellung wird begleitet von einem ersten wissenschaftlichen Katalog zu Leben und Werk dieses herausragenden Realisten des 20. Jahrhunderts, der in vier politischen Systemen Deutschlands seine Spuren hinterlassen hat. Auf der Basis von Recherchen in russischen und deutschen Archiven, insbesondere im Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, entdecken Sergey Fofanov, Eckhart Gillen, Michael Krejsa, Rosa von der Schulenburg und Kurt Winkler verblüffende neue Seiten seiner Persönlichkeit, z. B. seine Rolle als Kurator und Katalogautor der zweiten Station jener berühmten ersten deutschen Kunstausstellung 1925 in Saratow, der Hauptstadt der Wolgadeutschen Republik. Sie widerlegen die noch in der DDR verbreitete Legende vom Widerstandskämpfer, der Mal- und Ausstellungsverbot hatte, Monate im KZ verbringen musste und ständigen Hausdurchsuchungen ausgesetzt war. Früh schon, so erfahren wir, distanziert sich Otto Nagel von der Anti-Formalismus-Kampagne, vor allem aber öffnet er als Präsident die Ostberliner Akademie für Künstler seiner Generation aus dem Westen. Dies wurde ihm zum Verhängnis als die SED nach dem Mauerbau 1961 die Zügel anzog. Nagels Unterstützung für die im selben Jahr von Fritz Cremer initiierte Ausstellung „Junge Künstler“ bedeutete für ihn das Ende seiner Präsidentschaft. Er gab aber nicht kleinlaut bei, sondern verteidigte in Briefen an den Stellvertretenden Ministerpräsidenten der DDR, Alexander Abusch, mit Nachdruck seine Künstlerehre. Am Ende bleibt das Bild eines Künstlers zwischen Anpassung und Widerstand, der aber in seiner Porträtkunst bis an das Ende.

Die Ausstellung und der gleichnamige Katalog entstanden in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin. Der Katalog (ISBN 978-3-9822404-5-9 und ISBN 978-3-88331-251-4) ist in der Buchhandlung Mahler, in der Buchhandlung Gutenberg und in der Tourist-Information Eberswalde sowie in der Akademie der Künste, Berlin, erhältlich.

Die Ausstellung und die Herausgabe des Katalogs wurden durch den Landkreis Barnim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg unterstützt.


Finissage: 2. April 2023
Ausstellungsdauer: 21. Oktober 2022 bis 2. April 2023

Ort: Museum Eberswalde

Dienstag bis Sonntag
10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr

(außer am 24./ 25./ 26./ 31.12.2022 und 01.01.2023)

Führungen nach Voranmeldung.
Tel. 03334/64-435 und 64-520

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