Kultur und Tourismus

Kleine Galerie der Stadt Eberswalde

im Haus der Sparkasse Barnim,

SparkassenFORUM
Michaelisstraße 1
16225 Eberswalde

Ausstellungen vorrangig regionaler Künstler mit Werken der bildenden und angewandten Kunst

Die Jubiläumsausstellung zu 40 Jahre Kleine Galerie wurde am 7. Oktober 2019 im Museum Eberswalde eröffnet, da aus baulichen Gründen der angestammte Platz im SparkassenFORUM noch nicht nutzbar war. Sie endete am 7. Oktober 2020, ist jedoch als 360 Grad  Aufnahme erhalten und jeder Zeit besuchbar.

Die Jubiläumsausstellung zu 40 Jahre Kleine Galerie als 360 Grad Aufnahme

Premiere: Livestream der Ausstellungseröffnung Christine Hielscher am 6. Mai 2020, 18 Uhr - danach im World Wide Web und direkt vor Ort im SparkassenFORUM

Kontakt

Stadtverwaltung Eberswalde
Kulturamt | Sachgebiet Kunst und Kultur
Kerstin Neidhardt
Steinstraße 3
16225 Eberswalde

Telefon: 03334/64-418
E-Mail: k.neidhardt@remove-this.eberswalde.de

Ausstellungen 2021

Hannelore Born, Berlin, Malerei,
Eröffnung: Mittwoch, 19. Mai 2021, 18:00 Uhr // Ende: 18. August 2021
303. Ausstellung

Horst Engelhardt & Jörg Engelhardt, Bildhauerei
Mittwoch, 15. September 2021, 18.00 Uhr // Ende: 24. November 2021
304. Ausstellung

22. Fotoschau der Landkreise Barnim und Märkisch Oderland
Samstag, 4. Dezember 2021, 11:00 Uhr // Ende: 2. Februar 2022
305. Ausstellung

Das Kulturamt lädt ein

Bis 24.11. "Made in Jäckelsbruch" in der Kleinen Galerie

Am Mittwoch, 15. September 2021, 18 Uhr wird in der Kleinen Galerie die Ausstellung mit Werken des 2014 verstorbenen Horst Engelhardt und seines Sohnes Jörg Engelhardt/ Bildhauer unter dem Motto: MADE IN JÄCKELSBRUCH eröffnet.

Die Rede zur Ausstellung wird Prof. Gerhard Ihrig halten. Die musikalische Begleitung übernehmen Birgit Debernitz und Noah Hassan auf ihren Gitarren.

Geöffnet ist "MADE IN JÄCKELSBRUCH" bis zum 24. November 2021 zu den Öffnungszeiten der Sparkasse Barnim im SparkassenForum, Michaelisstraße 1.

HANNELORE KIRCHHOF-BORN

ZWISCHENFARBEN

Zur Besichtigung der 303. Ausstellung laden wir Sie und andere Kunstinteressierte vom 20. Mai 2021 bis 18. August 2021 zu den Öffnungszeiten der Sparkasse unter Beachtung aller aktuellen hygienischen Anforderungen herzlich ein.

Download Einladung

Ausstellung zur Malerei von Hannelore Kirchhof-Born

Hannelore Kirchhof-Born wird 1939 in Schlesien geboren. Nach der Umsiedlung im Sommer 1946 verbringt sie die zweite Hälfte ihrer Kindheit im Erzgebirge. 1957 bricht sie nach einem Jahr den Besuch einer Landwirtschaftsschule ab und arbeitet nach entsprechender Ausbildung von 1961 bis 1966 als Finanzökonomin in der Abteilung Landwirtschaft der Dresdner Bezirksverwaltung.

In Dresden absolviert sie zwischen 1963 und 1966 die Abendschule der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, an der sie schließlich von 1966 bis 1971 Malerei studiert. Sie erlernt ihre Kunst im Zeichen der Dresdner Schule, der sie zeitlebens verbunden bleibt. Ihre unmittelbaren und prägenden Lehrer sind Gerhard Kettner für Zeichnen und Grafik und Herbert Kunze für Malerei.

Nach Familiengründung zieht sie 1971 an den nördlichen Stadtrand von Berlin. Sie wird Mitglied im Verband Bildender Künstler des Bezirkes Frankfurt/ Oder. Ein Atelier mit Garten wird ihr Rückzugsraum und zentraler Ort ihres Schaffens. Ihre Motive sind neben Porträts insbesondere Landschaften sowie Licht, Luft und Meer, die sie auf Reisen nach Ost- und später auch nach Westeuropa oder an der Ostsee skizziert und später im Atelier malt. Ein Gastaufenthalt beim Maler Otto Niemeyer-Holstein auf Usedom in den 1980er Jahren inspiriert und bestärkt sie in der Wahl dieser Sujets. Die Kunstwissenschaftlerin Gabriele Ivan schreibt zu diesem immer wiederkehrenden Motiv: Wolken und Wasser, Himmel und Licht – diese scheinen miteinander zu tanzen, zu ringen, zu verschmelzen in stürmischen, regnerischen oder gleichmütigen Wettern. Die unruhige, expressive Malweise – zerfetzende Pinselhiebe, scheinbar chaotisch und zuweilen auch versöhnlerisch – bewirken die innere Dramatik dieser Bilder, ihren Energiegehalt. Es sind starke Bilder, deren lichtem, in allen Nuancen intonierendem Blau helle Grau- und Gelbtöne antworten und die an die Weite des Meeres gemahnen, obgleich dieses nur in einem Ausschnitt gefasst ist.“

Zahlreiche Motive findet sie auch in der Region. Im Auftrag entstehen 1973 eine Eberswalder Industrielandschaft oder 1986 fünf Tafelbilder mit Themen aus dem Oderbruch für die Konzerthalle in Bad Freienwalde. Später hält sie insbesondere die Barnimer Landschaft in zahlreichen Aquarellen und Pastellen fest, 2003 malt sie die Papierfabrik in Eberswalde. Dem in Eberswalde ansässigen Gerhard Wienckowski ist sie zeit seines Lebens in künstlerischer und persönlicher Freundschaft verbunden.

Neben ihrem eigenen künstlerischen Schaffen hat sich Hannelore Kirchhof-Born immer auch dem künstlerischen und malerischen Unterrichten gewidmet, sei es als individuelle künstlerische Anleitung oder in Kursen für kleine Gruppen von meist erwachsenen Kunstinteressierten.

Größere Einzelausstellungen hat sie 1989 in Fürstenwalde, 2010 im Dominikanerkloster in Prenzlau und 2019 zu ihrem 80. Geburtstag in der Berliner Inselgalerie. 1992 schreibt Herbert Schirmer zur Ausstellung in Lippstadt: „Hannelore Borns Kunst ist leise, eindringlich, und sie ist, was immer seltener wird, auf eine verhaltene Weise von sinnlicher Schönheit. Ich empfinde es als wohltuend, dass sie nicht lautstark auf die Defizite reagiert, die dem Mythenverlust des 20. Jahrhundert allgemein folgen.

ZWISCHENFARBEN - 303. Ausstellung in der "Kleinen Galerie"

Laudatio zur Ausstellung von Dr. Paul Kaiser vom Dresdner Institut für Kulturstudien.

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