Stadtentwicklung und Wirtschaft

"Mobilität in Städten - SrV 2018"

in Eberswalde

Die SrV-Erhebung 2018 umfasst insgesamt 118 Untersuchungsräume, die sich aus 135 Städten, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zusammensetzen (vgl. Abbildung 1).

Das Forschungsprojekt „Mobilität in Städten – SrV“ nutzt das Instrument einer Haushaltsbefragung, um Daten zum Verkehrsverhalten in ausgewählten Städten und Regionen der Bundesrepublik Deutschland zu erheben und auszuwerten. Auch im SrV 2018 sind wichtige inhaltliche und methodische Elemente der SrV-Erhebung auf entsprechende Parameter der Studie „Mobilität in Deutschland – MiD“ des Bundes abgestimmt. Dadurch bestehen gute Voraussetzungen für die Kompatibilität der Ergebnisse beider Erhebungen.

Die Stadt Eberswalde hat erstmalig am SrV 2018 teilgenommen und reiht sich im „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ ein, deren Ergebnisse bis 1972 zurückreichen.

Gegenstand der Untersuchung ist das Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung, d.h. aller Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Eberswalde. Dabei gibt es kei-ne Einschränkung in Bezug auf Alter, Geschlecht, Nationalität sowie Haupt- oder Nebenwohnsitz. Für die Erhebung wurden zufällig Haushalte ausgewählt und alle dazugehörigen Personen hinsichtlich ihres realisierten Verkehrsverhalten befragt.

Bei der SrV-Erhebung wurden folgende Analysedaten erhoben:
•    Haushaltsdaten mit verschiedenen haushalts- und fahrzeugbezogenen Merkmalen
•    Personendaten mit soziodemografischen und verkehrsrelevanten Merkmalen der befragten Personen
•    Wegedaten mit Merkmalen zu den Ortsveränderungen der befragten Personen

Durch die Haushaltsbefragung erfasst das SrV den örtlichen Verkehr der Wohnbevölkerung, bezogen auf das Stadtgebiet also in erster Linie deren Binnen-und Quellverkehr sowie den rückfließenden Zielverkehr. Außen- und Durchgangsverkehre der Einwohnerinnen und Einwohner werden zwar ebenfalls erhoben, das damit erfasste Verkehrsaufkommen ist jedoch vergleichsweise gering und die Stichprobe für repräsentative Auswertungen dieser räumlichen Verkehrsarten im Regelfall nicht ausreichend (vgl. Abbildung 2).

Das Verkehrsaufkommen eines Untersuchungsraumes wird daher maßgeblich durch die Wohnbevölkerung erzeugt.

Das Verkehrsverhalten einer Person wird für einen zufällig ausgewählten Stichtag erfasst. Grundsätzlich erfolgt die Erhebung aller Wege aller Personen eines Haus-haltes. Ausgenommen sind lediglich Haushaltsmitglieder, die am Stichtag ganztägig keinen Bezug zum Wohnort hatten. Deren Wege werden nicht erfasst. Somit bezie-hen sich Auswertungen zur stichtagsbezogenen Mobilität auf Personen am Wohnort.

Mit Fokus auf den örtlichen Verkehr der Wohnbevölkerung, bedingt sich eine konsequente definitorische Abgrenzung der werktäglichen, ortsbezogenen Mobilität.

Mobile Person nach SrV (vgl. Abbildung 3):
In Bezug auf einen konkreten Untersuchungsraum (Stadt oder Gemeinde) gilt die-jenige Person als mobil, die an dem ihr vorgegebenen Stichtag Ortsveränderungen am, zum bzw. ausgehend vom konkreten Untersuchungsraum durchführt. Nicht-mobil im Sinne des SrV sind befragte Personen, die am Stichtag am Wohnort wa-ren, jedoch keine Ortsveränderungen durchgeführt haben (engere Mobilitätsdefini-tion) bzw. Personen, die am Stichtag überhaupt nicht am Wohnort waren (erweiterte Mobilitätsdefinition).

Wege nach SrV:
•    Ein Weg ist eine Ortsveränderung, deren Quelle und/oder Ziel außerhalb des Grundstückes liegt,
     auf dem die zu befragende Person ihren Wohnsitz hat.
•    Ein Weg wird durch genau einen Zweck definiert (z. B. zur Arbeit, zum Ein-kauf, nach Hause).
•    Auch kurze Wege (z. B. um einen Brief zum Postkasten zu bringen) oder der (Heim-) Weg in die eigene oder
     fremde Wohnung als eigenständige Wege zählen hierzu.
•    Ein Weg kann mit mehreren Verkehrsmitteln bestritten werden (z. B. zu Fuß > Bus > zu Fuß).

Wenn zum Beispiel auf dem Heimweg vom Arbeitsplatz noch ein Einkauf erledigt oder das Sportstudio aufgesucht wird, entstehen beispielsweise zwei Wege. Im Gegensatz dazu bildet der Spaziergang, bei dem Quelle- und Ziel jeweils die eigene Wohnung ist, zwei getrennte Wege. Der Spaziergang wird im Sinne von Hin- und Rückweg betrachtet und es erfolgt entsprechend eine Halbierung von Länge und Dauer.

Ergebnisse im Detail:

 

Weiterführende Informationen zum finden Sie unter http://tu-dresden.de/srv2018.

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