Bürgerbeteiligungsverfahren zum Wegenetzkonzept für das Brandenburgische Viertel

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 5. Juni 2020 sind für das Brandenburgische Viertel die Weichen auf die Weiterentwicklung in erheblichen Maßen gestellt worden. Unter Anderem werden auch für den öffentlichen Raum in den nächsten Jahren hohe Fördersummen bereitgestellt. Darauf ist die Stadt Eberswalde gut vorbereitet und hat mit der Erarbeitung eines aktuellen Wegenetzkonzeptes einen Planentwurf, der umgesetzt werden soll.
Das Wegenetzkonzept soll eine Verbesserung und Optimierung der Wegebeziehungen für alle Altersgruppen darstellen. Es soll im Ergebnis dazu dienen, die vielfältigen Mängel sowie kleine und größere Missstände bei der alltäglichen Inanspruchnahme der verschiedenen Fuß- und Radwege, Freiflächen, Straßenquerungen und Übergänge schrittweise zu beseitigen. Das Konzept soll auch eine Empfehlung für ein Wegeleitsystem für den öffentlichen als auch den privaten Raum geben.
Die Umsetzung des Konzeptes soll das Brandenburgische Viertel in seiner Bedeutung als Wohnstandort stärken.
Die Maßnahmenentwicklung wurde durch das Planungsbüro INSAR aus Berlin mit den Fachleuten der Stadtverwaltung, mit den großen Wohnungseigentümern und dem Quartiersmanagement abgestimmt. Am 9. Juni 2020 wurde der Konzeptentwurf der Politik und am 11. Juni 2020 dem Sprecherrat für das Stadtteilquartier Brandenburgisches Viertel vorgestellt.
Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, den Konzeptentwurf einzusehen. Dazu werden in der Zeit vom 11. bis 25. August 2020 die Unterlagen zur Einsicht im Stadtentwicklungsamt, Breiten Straße 39 und im Stadtteilbüro im Bürgerzentrum, Schorfheidestraße 13 zu den jeweiligen Öffnungszeiten ausgelegt und hier online zur Verfügung gestellt.
Hinweise zum Konzept teilen Sie bitte bis zum 27. August 2020 dem Stadtentwicklungsamt schriftlich oder per Email unter stadtentwicklungsamt@remove-this.eberswalde.de mit.

Download Textteil Wegenetzkonzept für das Brandenburgische Viertel, Mai 2020 

Download Kartensatz Wegenetzkonzept für das Brandenburgische Viertel, Mai 2020

 

Soziale Stadt

Im Jahr 1999 wurde das Brandenburgische Viertel mit seinen damals etwa 11.000 Einwohnern in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf- Die Soziale Stadt“ aufgenommen.
Das erste integrierte Stadtteilentwicklungskonzept „Netzwerk Zukunft“ beschrieb die im Viertel zur Beseitigung der festgestellten sozialen und infrastrukturellen Missstände und zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität vorrangig erforderlichen Maßnahmen und Projekte.

Die Einrichtung eines Quartiersbüros und eines örtlichen Gremiums zur Sicherung der Bürger- und Trägerbeteiligung, dem Sprecherrat, erfolgte im Jahr 2001.
Der Umbau eines Teils der Kindertagesstätte in der Schorfheidestraße 13 zu einem Bürgerzentrum war die bisher umfangreichste und bedeutendste investive Maßnahme bei der Programmumsetzung.
Weitere umfangreiche investive Maßnahem wurden in den Folgejahren zur Schaffung der Voraussetzungen für die Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität im Brandenburgischen Viertel umgesetzt.
So entstanden u.a. eine Aktionsfläche für Jugendliche, ein Verkehrsgarten für die Verkehrserziehung und Freizeitgestaltung von Kindern mit ihren Eltern, eine „generationenübergreifende“ Sport- und Aktionsfläche mit integriertem Seniorenspielplatz. Begleitet wurden und werden diese investiven Projekte durch eine Vielzahl von Beteiligungsprojekten. Es ist hierdurch gelungen, viele Anwohner, insbesondere Jugendliche, an vielen Maßnahmen zu beteiligen.
So sind in den vergangenen Jahren die Ferienspiele, das Stadtteilfest und der jährliche Weihnachtsmarkt, die wesentlich durch Mittel des Förderprogramms finanziert werden, zum festen Bestandteil des Quartierslebens geworden. Zunehmend ist es hier gelungen, private „Förderer“ für diese Projekte zu finden.

Das Programm zielt auf die Beteiligung der Bewohner, im Stadtteil ansässiger Unternehmen und Vereine ab. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch diese Mitwirkung geprägt.

Die künftige Entwicklung und die geplanten Aktivitäten sind im Integrierten programmübergreifenden Stadteilentwicklungskonzept 2009/2010 fortgeschrieben. Dieses Konzept kann am Ende dieser Seite aufgerufen werden.

Bei Interesse an der Mitwirkung bei der Gestaltung des Brandenburgischen Viertels kann unmittelbar Kontakt zu den zuständigen Mitarbeitern aufgenommen werden.

Zur Sicherstellung des reibungslosen Übergangs der gebildeten Strukturen nach Ablaufen der Förderung durch das Programm "Soziale Stadt" für das Brandenburgische Viertel wurde mit Beteiligung der Bürger und Aktiven ein Verstetigungskonzept erarbeitet und am 13.12.2012 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Demnach werde aus dem Programm "Soziale Stadt" bis zum Jahr 2019 Fördermittel insbesondere für bewohner- und vereinsgetragene Kleinprojekte eingesetzt.

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