Messingwerksiedlung

Die Messingwerksiedlung im Ortsteil Finow ist mit ihren über 300 Jahren des Bestehens die älteste, noch in dieser Situation erhaltene Werkssiedlung im Land Brandenburg. Die älteste Kate wird datiert auf das Jahr 1721. Das Areal steht unter Denkmalschutz.

1913 wurde hier bei Ausschachtungsarbeiten für den Bau der Häuser am heutigen Gustav-Hirsch-Platz der bekannte Eberswalder Goldschatz gefunden. Eine Nachbildung davon befindet sich im Museum in der Adler-Apotheke.  In der Nähe des Fundortes wurde 2007 eine Stele mit einem Ausschnitt  der nachempfundenen Fundsituation eingeweiht.   Entwurf und Gestaltung übernahm der Eberswalder  Metallgestalter Eckhard Herrmann, finanziert vom  Rotary-Club Eberswalde.

Das Original des Goldschatzes  kam während des Zweiten Weltkrieges nach Moskau und wird dort im Puschkin-Museum verwahrt.
1999 begann die städtische Wohnungsgesellschaft - die WHG mbH -, die Siedlung  umfangreich in zwei Etappen zu sanieren.  Heute sind bereits ca. 7 Mio Euro investiert worden.

  • 1999 bis 2000: Die Häuser am Gustav-Hirsch-Platz mit insgesamt 28 Wohnungen werden für 2,2 Mio Euro modernisiert .
  • 19.2.2007: Infrastrukturminister Reinhold Dellmann gibt den Startschuss für das Projekt Sanierung Hüttenamt – aus dem Gründerjahr 1736.
  • 2008: erfolgt die Sanierung des Torbogenhauses – Baujahr 1916-17
  • 2009: Sanierung der Beamtenhäuser – Baujahr 1905

Ohne Fördermittel des Staates, des Landes Brandenburg, der Stadt Eberswalde und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wären diese umfangreichen Maßnahmen nicht möglich gewesen. 

Der zur Siedlung gehörende Finower Wasserturm - Baujahr 1917/18 - ist ebenfalls ein Magnet für Gäste und Einheimische. Der Verein „Finower Wasesrturm und sein Umfeld e.V.“ mit seinem Vorsitzenden Arno Kuchenbecker engagiert sich seit 1999 für die Rettung und Sanierung dieses Baudenkmals und das mit hervorragenden Ergebnissen - dank verschiedener Fördermittelgeber, der Stadt Eberswalde und  zahlreichen privaten Sponsoren und Kleinspendern. Der Turm ist nunmehr gerettet; er ist begehbar; er bietet einer Schul-Galerie (Gymnasium Finow) Platz; eine Messingwerk-Ausstellung ist zu bewundern – und der Blick von über 50m Höhe ins Finowtal entschädigt für den Aufstieg über einen Wendelgang.

Am 30.05.2011 wurde der Aufzug für den Wasserturm in Betrieb genommen. Ausführlich zu dem Vorhaben und die Bauchronik des markanten Finower Wasserturms lesen Sie hier

Weitere Informationen: www.wasserturm-finow.de

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